Manching: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen
Nach seiner Rot-Sperre wieder dabei: Manchings Akif Abasikeles (links). - Foto: Meyer
Manching

Der VfB trägt seine Heimspiele für gewöhnlich freitags aus. Darin sieht Thomas einen besonderen Reiz. "Ein Flutlichtspiel ist immer eine andere Atmosphäre. Wir freuen uns jedenfalls darauf", sagt er. Bislang scheinen die Gegner mit dem grellen Licht, das den Sportplatz der Flughafen-Gemeinde hell beleuchtet, nicht so ganz zurechtgekommen zu sein. Nur der SB/DJK Rosenheim und der ASV Dachau konnten den Hallbergmoosenern einen Punkt abtrotzen; alle anderen sechs Mannschaften scheiterten bei ihren Versuchen, erfolgreich ins Wochenende zu starten. Folglich ist die Truppe um Trainer Mario Mutzbauer als einziges Team der Liga noch ungeschlagen. Im Gesamtklassement nimmt der VfB, der in den Vorjahren zweimal hintereinander den undankbaren dritten Platz belegte, den fünften Rang ein.

Eine bessere Platzierung verspielten die Mutzbauer-Schützlinge unter anderem wegen der 3:4-Niederlage am vergangenen Wochenende beim TuS Geretsried. "Du darfst in dieser Landesliga nicht ein Prozent nachlassen", sagte der VfB-Trainer nach der Pleite. In den Spielen davor stellte Halbergmoos seine hohe Qualität innerhalb des gesamten Teams noch eindrucksvoll unter Beweis. Zwischen dem 12. und 17. Spieltag wurden fünf Siege eingefahren, eine Partie endete unentschieden.

"Wir wissen, was uns erwartet. Dementsprechend werden wir an diese Aufgabe herangehen", sagt Thomas, der letztmals auf den für drei Spiele rot-gesperrten Akif Abasikeles verzichten muss. Weil Schlussmann Thomas Obermeier seine Sperre abgesessen hat und wieder ins Tor zurückkehren wird, sagt der Manchinger Trainer: "Alle Mann sind an Bord und auch einsatzfähig. Schon beim Hinspiel war es eng und ich bin überzeugt, dass wir überall etwas mitnehmen können - auch bei den sehr heimstarken Hallbergmoosenern."

Bislang kamen 21 verschiedene Akteure unter Thomas zum Einsatz. Dauerbrenner ist Spielführer Bernd Geiß, der in allen 18 Ligaspielen über die volle Distanz auf dem Feld stand. Bei den Gastgebern dagegen gibt es keinen Akteur, der immer durchgespielt hat; dafür haben sie mit Benjamin Held einen echten Torjäger in ihren Reihen. Der 32-jährige Routinier traf in 15 Einsätzen bislang elfmal.