Neben dem Abschlusswettkampf in der Landesliga über die Sprintdistanz (600 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) fand in Kitzingen ein Volkstriathlon über die gleiche Distanz sowie ein Wettkampf über die Olympische Distanz statt.

Das Besondere an diesem Triathlon ist die Schwimmstrecke: Die Triathleten schwimmen Flussabwärts und erreichen dadurch glänzende Zeiten, auch ohne Neoprenanzug, der aufgrund der Wassertemperaturen für die Landesliga verboten war. Nach den rund acht bis neun Minuten, die für die Schwimmstrecke im Schnitt benötigt wurden, hieß für die Thalmässinger auf dieser kurzen Distanz die Devise: "Volle Kraft voraus!"

Nach der Fahrt auf einer sehr unrhythmischen Radstrecke, teilweise chaotischen Bedingungen beim Ausgang Wechselzone Rad/Lauf und einem abschließenden Lauf entlang dem Mainufer und durch die Altstadt von Kitzingen ergab sich für die Thalmässinger Starter folgendes Endergebnis in der Landesliga Wertung: Stefan Treiber landete in 1:06:40 Stunden auf Rang 51, Florian Dorner belegte in 1:03:34 Platz 36. Als bester Thalmässinger erreichte Georg Knoll in 1:03:14 den 32. Platz. Das bedeutete für Knoll gleichzeitig Platz zwei in seiner Altersklasse 45, direkt hinter seinem Freund und Dauerrivalen Harald Ackstaller von den Radfreunden Hilpoltstein. In der Abschlusstabelle belegen die Thalmässinger den 14. Platz.

Andreas Ellinger und Marcus Obermeyer gingen für die Thalmässinger derweil beim Volkstriathlon (Sprintdistanz) an den Start. Obermeyer erreichte in 1:21:56 Platz 167, Ellinger kam in 1:33:17 auf Rang 199.

Ihre momentan herausragende Form bewies einmal mehr Jana Lehnert. Beim Damen Wettbewerb finishte sie in hervorragenden 1:09:40 Stunden auf Platz sechs und wurde in ihrer Altersklasse 25 Dritte hinter Julia Koschmin aus Eckersmühlen. Ihr Freund Marco Schmidt schließlich bewies seine seit einem Jahr konstant ansteigende Form beim Rennen über die olympische Distanz. In 2:18:48 Stunden erreichte er Platz 56.