Glücklich im Ziel: Julia Tempelmeier, Jelena Rölz, Sophia Ramsauer (wegen Verletzung nicht am Start), Julia Ramsauer, Adrian Lober (unten von links), Matthias Seitz, Marius Schuhmann, Tim Frisch und Mirco Helmreich freuen sich über den starken Saisonabschluss.
Glücklich im Ziel: Julia Tempelmeier, Jelena Rölz, Sophia Ramsauer (wegen Verletzung nicht am Start), Julia Ramsauer, Adrian Lober (unten von links), Matthias Seitz, Marius Schuhmann, Tim Frisch und Mirco Helmreich freuen sich über den starken Saisonabschluss.
Macher
Hilpoltstein

Zufrieden sein können auch die Damen: Sie erzielten mit Platz sieben sowohl im Tages- als auch im Saisonklassement ein ordentliches Ergebnis. Beim letzten Liga-Wettkampf der Regionalliga war eine Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen/ 21,6 Kilometer Radfahren/ 5 Kilometer Laufen) mit Windschattenfreigabe zu absolvieren, wobei allein die Zeit der dritten Athletin beziehungsweise des vierten Athleten für die Teamwertung entscheidend war, weshalb dieses Format auch den Begriff „Mannschaftssprint“ trägt. Aufgrund der Wassertemperatur der Donau von 22,1 Grad war beim Schwimmen erwartungsgemäß das Tragen von Neoprenanzügen verboten.

Bei den Damen mussten die Team-Chefs Matthias Schneck und Ingo Macher kurzfristig auf Sophia Ramsauer und Melanie Dietl verzichten, wodurch Julia Tempelmeier zu ihrem zweiten Saisoneinsatz kam. Diese verließ zusammen mit Julia Ramsauer und Jelena Rölz nach soliden Schwimmleistungen die Donau und alle drei wechselten gemeinsam im Mittelfeld des Feldes auf die Radstrecke. Auf der Strecke mit zahlreichen Anstiegen harmonierten die drei Mädels gut und konnten sich so leicht nach vorne kämpfen. Auf der Laufstrecke bissen sie dann auf die Zähne und erreichten die Tages- und Saisonplatzierung sieben, was angesichts mehrerer kurzfristiger Ausfälle aufgrund von Erkrankungen und Verletzungen ein ordentliches Ergebnis darstellt.

Bei den Herren war angesichts der engen Tabellenkonstellation vor dem Saisonfinale in Regensburg noch eine Abschlussplatzierung zwischen Platz drei und sieben möglich. Marius Schuhmann, Adrian Lober und Tim Frisch erwischten beim Schwimmen einen Auftakt nach Maß und schafften den Sprung in die erste große Radgruppe. Matthias Seitz folgte mit einer knappen Minute Rückstand, konnte aber mit einer Energieleistung zu Beginn der Radstrecke den Anschluss zu seinen drei Mannschaftskameraden herstellen. Mirco Helmreich erwischte keinen guten Tag beim Schwimmen und hatte dann das Pech, dass seine Radgruppe nur wenig Zeit auf die davor fahrenden Gruppen aufholen konnte. Da er wusste, dass die anderen vier La Carrera-Herren aussichtsreich in der Spitzengruppe platziert waren, musste er beim Laufen nicht mehr ans Limit gehen und erreichte das Ziel dennoch im Mittelfeld des Feldes. Zum Ende der Radstrecke bestand die erste Radgruppe aus etwa 25 Athleten, wovon allerdings nur vier Teams die für die Wertung notwendigen vier Athleten dabei hatten: Team Arndt, TSG Roth, CIS Amberg und eben La Carrera. Die Entscheidung über die Spitzenplatzierungen musste also auf der Laufstrecke entlang der Donau fallen. Team Arndt konnte sich bereits frühzeitig absetzen und feierte einen ungefährdeten Tagessieg. Bis zur Hälfte der Laufstrecke gab es im Kampf um Platz zwei zwischen Amberg und La Carrera mehrere Positionswechsel, bis die Hilpoltsteiner Triathleten mit einem energischen Zwischensprint die Entscheidung suchten und sich damit erfolgreich absetzen konnten. Letztendlich erreichten sie mit Platz zwei das beste Tagesresultat der Vereinsgeschichte, gefolgt von Amberg, das sich bis zuletzt der Attacken der TSG Roth erwehren musste. Da der bisherige Tabellenführer TriTeam Grassau und drei andere Teams Zeitstrafen nicht angetreten hatten, wurden diese allesamt disqualifiziert und erhielten folglich für den Wettkampf in Regensburg keine Punkte, was erhebliche Auswirkungen auf das Saisonklassement nach sich zog. Team Arndt konnte sich somit über den Meistertitel in der Regionalliga Bayern freuen, während die La Carrera-Herren mit Platz drei (von 15 Mannschaften) und nur ganz knapp hinter CIS Amberg ihr bestes Abschlussresultat feiern konnten.

Mit diesem nie für möglich gehaltenen Saisonergebnis konnte man sich im Vergleich zum Vorjahr um vier Plätze verbessern, weshalb die beiden Team-Chefs Matthias Schneck und Ingo Macher mit dem sportlichen Abschneiden der Herren vollauf zufrieden sind. Und auch die Aussichten für kommende Saison sind gut, da Adrian Lober, Patrick Kilian und Tim Frisch ihren Leistungszenit noch nicht erreicht haben.