Zufrieden mit ihrer ersten Saison in der Bayernliga: Christine Schäll (von links), Maike Rinder, Lena Rock und Franzi Fink von der SG Roth-Hilpoltstein holen beim letzten Wettkampf in Regensburg einen guten neunten Platz.
Zufrieden mit ihrer ersten Saison in der Bayernliga: Christine Schäll (von links), Maike Rinder, Lena Rock und Franzi Fink von der SG Roth-Hilpoltstein holen beim letzten Wettkampf in Regensburg einen guten neunten Platz.
Schmidt
Hilpoltstein

In Regensburg handelte es sich um einen Mannschaftssprint (750 Meter Schwimmen, 21,6 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen) mit Massenstart und Windschattenfreigabe. Das Besondere an diesem Wettkampftag war, dass nur die Position des vorletzten Athleten, also der Dritten im Team, gewertet wurde. Die Platzierung der vorderen beiden Triathletinnen war dabei unerheblich. Geschwommen wurde in der Donau – im Schifffahrtskanal, ohne Strömung. Die Radstrecke verlief zunächst bergauf, anschließend wellig und zurück zum Dultplatz leicht abschüssig. Anschließend mussten die Sportler zwei Runden auf einer flachen Pendelstrecke entlang des Kanalufers auf der Wöhrd-Insel laufen. Die SG Roth-Hilpoltstein bestritt diesen letzten Wettkampf in der Besetzung Maike Rinder, Lena Rock, Christine Schäll und Franziska Fink.

Wie die vergangenen Wettkämpfe zeigten, liegen die Stärken der SG-Triathletinnen beim Schwimmen. Rinder, Rock und Schäll schwimmen nahezu die gleichen Zeiten. Daher beschloss das Team gemeinsam, dass dieses Trio das Rennen zusammen bestreitet und so versucht wird, die Drittplatzierte zu ziehen.

Lena Rock und Christine Schäll verließen wie bei den vorherigen Rennen sehr weit vorne auf Rang sechs und sieben das Wasser und warteten am Rad auf Maike Rinder, um gemeinsam auf die Radstrecke zu gehen, wo sie zunächst in einer größeren Gruppe fuhren. Nach einem Sturz einer anderen Athletin zerriss diese Gruppe, so dass die Triathletinnen der SG alleine fuhren. Bevor sie zum Laufen wechseln konnten, musste Maike Rinder eine Zeitstrafe von 15 Sekunden wegen angeblich nicht regelkonformen Abstellen des Rades absitzen. Zu dritt gingen sie dann auch auf die Laufstrecke. Um die Schwächste unter ihnen etwas zu ziehen, verbanden sich die drei mit ihren Startnummerbändern und nahmen diese in die Mitte und überquerten so nach 1:22:35 Stunden die Ziellinie.

Franziska Fink machte derweil ihr eigenes Rennen. Sie verließ nach 16:03 Minuten das Wasser und benötigte für die Radstrecke 48:39 Minuten, da sie wegen eines Sturzes direkt neben ihr ebenfalls vom Weg abkam. Sie musste dann erst wieder ihre Kette aufbringen, um unbeschadet das Rennen fortzuführen. Aus irgendeinem Grund, der sich den Starterinnen noch nicht erschlossen hat, fehlt bei Fink die Laufzeit und die Endzeit. Sie wird in der Liste als „nicht gefinisht“ geführt, obwohl sie die Ziellinie überquerte.

Die Triathletinnen der SG Roth-Hilpoltstein erreichten mit ihrer Leistung am Ende Rang neun. In der Endtabelle der Bayernliga liegen sie damit ebenfalls auf Rang neun. Ein zufriedenstellendes Ergebnis für die junge Mannschaft.

Als sich der TV Hilpoltstein und die TSG Roth Anfang des Jahres entschlossen hatten, eine Startgemeinschaft zu gründen, war das erklärte Ziel „mitschwimmen“ und “Erfahrung sammeln“. Dies haben die Sportlerinnen erreicht. Sofern beide Vereine grünes Licht geben, würden die Starterinnen in der nächsten Saison gerne noch eins drauflegen und erneut an den Start gehen, vor allem, da die vier Wettkämpfe – unter anderem die jeweils erste olympische Distanz für die jungen Triathletinnen – gezeigt haben, an welchen Disziplinen bis zum nächsten Jahr gearbeitet werden muss.

Meisterjubel: Bianca Reitwießner, Julia Schübel und Verena Heller freuen sich über den Bayernliga-Titel..
Meisterjubel: Bianca Reitwießner, Julia Schübel und Verena Heller freuen sich über den Bayernliga-Titel.
Lechner
Hilpoltstein

Team Arndt feiert die Meisterschaft

Während die Männer am Sonntag die Meisterschaft in der Regionalliga perfekt machten, schnappten sich die Damen den Titel in Bayernliga und steigen auf.

 

Beim letzten Wettkampf in Regensburg waren für die Damen Verena Heller, Silke Lautenschlager, Julia Schübel und Bianca Reitwießner am Start. Auch sie zeigten wieder einmal mehr, wie groß der Zusammenhalt im Team ist. Julia Schübel erreichte als Zweite nach dem Schwimmen die Wechselzone und wartete dort auf ihre Teamkolleginnen. Zu dritt ging es dann in der zweiten Gruppe auf die Radstrecke. Dort arbeiteten sie gut zusammen, bis Verena Heller am Berg nicht mehr folgen konnte. Bianca Reitwießner rollte weiter in der Gruppe mit, während Julia Schübel bei Verena Heller blieb. Gemeinsam verkürzten sie im flachen Abschnitt den Rückstand auf die zweite Gruppe.

Silke Lautenschlager wurde dann von einer Athletin regelrecht abgeräumt und kam mit Prellungen und Schürfwunden ins Krankenhaus. Die drei Arndt-Mädels liefen gemeinsam aus der Radwechselzone und liefen ihrem dritten Sieg in der Bayernliga entgegen. Nach drei mal Platz eins und einmal Platz drei in vier Rennen beendeten sie die Saison mit dem Meistertitel.