Nach dem überragenden Auftakt vor zwei Wochen in Roth hatten die Hilpoltsteiner Lust auf mehr. Doch standen sie nun einer Jungenmannschaft gegenüber, die zwar körperlich schwächer war als das Rother Mädchenteam aus dem ersten Spiel, dafür konnten die Schwabacher mit dem Tempo der Hilpoltsteiner mithalten.

Im ersten Viertel waren die Burgstädter überrascht von der Treffsicherheit der Schwabacher und lagen mit 12:17 zurück. Im zweiten Viertel verteidigte Hilpoltstein besser und erlaubte den Schwabachern weniger leichte Korbversuche. Auch konnten die Gastgeber den Ball schnell nach vorne befördern und leichte Körbe im eins gegen null abschließen. Dennoch lag Schwabach zur Halbzeit mit 30:23 in Front. Doch nach der Pause trumpfte Hilpoltstein auf, versenkte einen Korbwurf nach dem anderen und glich zum 39:39 aus.

Zu Beginn des letzten Abschnittes lief es für den TV weiter gut. Doch zur Mitte des Viertels häufte sich das Pech bei den Hilpoltsteinern. Sie verwandelten zu viele Würfe nicht und Schwabach versenkte auf der anderen Seite fast jeden Wurf. Doch der Punktestand blieb knapp. Schwabach zog in den letzten zwei Minuten mit sieben Punkten davon aber die Burgstädter Bambini gaben sich noch nicht geschlagen. Sie verteidigten aggressiv und erkämpften sich viele Bälle zurück, versenkten allerdings zu wenige davon, so dass Schwabach knapp die Oberhand behielt.

Chancenlos sind im Anschluss die Hilpoltsteiner U18-Junioren gegen den Tabellenzweiten Großschwarzenlohe gewesen. Die Gäste hatten körperliche Vorteile und überrannten die Hilpoltsteiner von Beginn an. Der TV konnte sich zwar freie Situationen erspielen, doch die Wurfquote war zu schlecht. Immerhin sicherten sie in der Verteidigung viele Rebounds und ließen keine leichten Würfe der Großschwarzenloher zu. So konnten sie den Abstand im ersten Viertel mit 7:13 gering halten. Im zweiten Viertel allerdings ging Hilpoltstein deutlich die Puste aus. Großschwarzenlohe attackierte vor allem mit Fastbreak Aktionen erfolgreich den Hilpoltsteiner Korb und gewann das Viertel mit 24:6. Doch im dritten Viertel spielten die Hilpoltsteiner wie ausgewechselt. Da das Spiel bereits entschieden war, fiel der Druck bei den Hausherren ab und auch Großschwarzenlohe agierte nicht mehr voll konzentriert. So endete dieses Viertel 12:12. Das letzte Viertel war allerdings eine Kopie des zweiten Abschnittes. Großschwarzenlohe attackierte nochmals aggressiver, versenkte auch viele schwere Würfe und gewann mit 70:37.