An den Gegner Sparta Noris Nürnberg haben die Hilpoltsteiner dabei gute Erinnerungen. Anfang Dezember lieferten die Hilpoltsteiner im Hinspiel gegen die Nürnberger ihre beste Saisonleistung ab und siegten mit 9:2. Bei Nürnberg gab es eine ranglistentechnische Veränderung im Vergleich zum Hinspiel: der Ur-Spartaner Harald Baumgärtel rutscht nach seinen starken Leistungen aus der zweiten Mannschaft hoch bis auf Position drei in der Oberligamannschaft, direkt hinter Patrick Ulrich und Dennis Emter. An seiner Seite agiert der 17-jährige Moritz Reichart, vor kurzem noch im TV-Trikot unterwegs. Vor einigen Jahren galt dies auch für den zweiten Ex-Hilpoltsteiner im DJK-Trikot, Thomas Böhnle. Der Gymnasiallehrer konnte in der Mitte nicht überzeugen und rutscht ins hintere Paarkreuz an die Seite des dritten Ex-Hilpoltsteiners, Julian Tiefenbrunner. Insgesamt stellt Sparta eine spielstarke Truppe, die in der letzten Saison noch oben dabei war. Dass die Nürnberger mit nur einem Zähler mehr als Hilpoltstein nun auf Rang sechs überwintern, spiegelt Stärke und Ausgeglichenheit der Liga wieder. Diese musste in der ersten Saisonhälfte auch Hilpoltstein oft spüren, als man auch aufgrund zahlreicher Verletzungen viele knappe Niederlagen einstecken musste. Als es darauf ankam, war der TV aber da und darum stehen die Chancen auf den Klassenerhalt gut. Damit dieser auch gelingt, wurden einige Umstellungen vorgenommen im Kader: Jaka Golavsek überzeugte vorne und rutscht auf Position eins vor. Neben ihm wird nach seinen zuletzt starken Leistungen Hannes Hörmann vorne aufschlagen. An Rang drei taucht nun schon Sebastian Hegen auf, der sich ebenfalls sehr gut entwickelt hat. An seiner Seite agiert nun der polnische Spielertrainer Tomek Kabacinski, der aufgrund einer langwierige Verletzung am Schlagarm zurückgeworfen wurde. Neu in der Stammformation ist die Nummer fünf, der 13-jährige Matthias Danzer. Er durfte bereits in der Hinserie einige Male Oberligaluft schnuppern. Komplettiert wird die Truppe von Andreas Wechsler, der gegen Hinrundenende einen Sprung machte und im Training Spielfreude versprühte. Sollte der TV-Express seinen Sieg gegen Sparta wiederholen können, dürfte eine gute Rückrunde vor den Mittelfranken liegen.