Eichstätt (wth) Immerhin vier Spiele fanden in der Kreisliga 1 Donau: Wohlfühlen auf Kunstrasen
Klare Angelegenheit zumindest dem Ergebnis nach: Der VfB Eichstätt II (rechts Paul Pfuhler) läuft seinem Ettinger Kontrahenten Sebastian Galster davon. - Foto: Traub
Eichstätt

Am Sonntag setzte sich der TSV Gaimersheim zu Hause gegen den SV Karlshuld mit 4:0 durch und verdrängte die Eichstätter, die sich zwischenzeitlich an die Spitze gesetzt hatten, vom ersten Rang. Die Manchinger Reserve wahrte ihre Chance, noch ganz nach vorne zu kommen, mit einem 4:2-Erfolg bei der DJK Ingolstadt.

 

VfB Eichstätt II - TSV Etting 4:0 (1:0): Einen äußerst wichtigen Erfolg landete die Regionalliga-Reserve des VfB Eichstätt gegen den Drittletzten aus Etting. Mit diesem deutlichen 4:0-Erfolg konnten sich die Domstädter an die Tabellenspitze setzen, wenn auch nur kurzfristig, denn am Sonntag zogen die Gaimersheimer nach und führen nun die höchste Donau/Isar-Liga zumindest bis nächsten Sonntag an. Auf dem neuen Kunstrasen begannen beide Teams zunächst etwas verhalten, so dass die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel sahen. Nach der 34. Minute gingen die Hausherren dann aber mit 1:0 in Führung. Marco Witasek zeigte, dass er zu Recht schon höherklassig gespielte hat und setzte Julian Hollinger mit einem sehenswerten Pass ins Szene. Dessen platzierter Flachschuss war für Michael Wegele im Ettinger Kasten nicht zu halten. Es war in der Folge nicht so, dass die Gäste chancenlos waren, aber mit ihren guten Gelegenheiten scheiterten sie immer wieder an VfB-Torhüter Luca Woloszyn und einmal rettete sogar der Pfosten für die Eichstätter. Auch nach der Pause drängten die Ettinger auf den Ausgleich, aber es blieb dabei: Der Eichstätter Keeper zeigte sich aufmerksam. Nach rund 60 Minuten übernahm der VfB wieder das Kommando und zeigte, dass er in der Tabelle zu Recht so weit oben steht. Das vorentscheidende 2:0 war nach 70 Minuten fällig. Marc Steingräber, der sich auf dem für viele gewöhnungsbedürftigen Untergrund sichtlich wohl fühlte, zog ab, aber Wegele konnte zunächst abwehren. Gegen den Nachschuss von Julian Hollinger war aber kein Kraut gewachsen. Dieses 2:0 machte die Hausherren noch sicherer, und so folgte schon in der 75. Minute das 3:0, als Benedikt Vollnhals einen Steingräber-Pass aufnahm und erfolgreich verwandelte.

Der vierte Treffer ging auf das Konto von Witasek, dem es gelang, einen Eckball von Steingräber sehenswert mit der Hacke ins Tor zu platzieren.