Neben dem Spitzenspiel zwischen dem SC Aufkirchen und dem SC Großschwarzenlohe fiel auch der Auftritt des SV Marienstein beim TSV Greding den widrigen Witterungsbedingungen zum Opfer.

Die Absage zahlreicher Partien in Verbindung mit dem Rückzug des SV Seligenporten II verzerrt inzwischen den Blick auf die Tabelle gewaltig. So haben einige Mannschaften drei Spiele mehr absolviert als ihre Konkurrenten. Dazu zählt der FC Holzheim, der sich am Samstag dank zweier Treffer nach dem Seitenwechsel mit 2:0 bei der TSG Roth durchsetzte und dadurch vom zwölften auf den siebten Rang vorrückte.

In der zweiten durchgeführten Partie kam der knapp über dem Strich liegende TV Büchenbach (17 Punkte) am Sonntag beim Drittletzten, dem SV Pölling (nun 13 Punkte), überraschend mit 1:8 unter die Räder.

Dabei handelt es sich um ein Ergebnis, das im Lager des SV Marienstein mit Wohlwollen aufgenommen wurde, denn der Vorsprung der Blau-Weißen auf die Abstiegsränge beträgt damit unverändert sieben Punkte.

Die Mariensteiner hätten die Partie beim bisherigen Tabellenfünften TSV Greding gerne gespielt. Immerhin hatte Trainer Stephan Zengerle schon geäußert, dass "wir nichts zu verlieren haben." So rutschte der SVM, ohne sich wehren zu können, auf den zwölften Tabellenplatz ab.

Am kommenden Sonntag hat die Truppe wieder die Gelegenheit, Punkte zu sammeln. Im Heimspiel in Marienstein tritt der Tabellenneunte TSG 08 Roth gegen die Zengerle-Elf an.