Kipfenberg: Pflichtaufgabe erfüllt
Einen glatten 6:0-Erfolg feierte Manfred Hanikel vom KRC Kipfenberg in der Partie gegen Zwickau. Archivfoto: Traub
Kipfenberg

Bei den Bayernliga Damen dagegen gehen langsam die Lichter aus. Auch beim Auswärtskampf in Eggolsheim musste die abstiegsbedrohte Mannschaft eine Niederlage einstecken.

14. Spieltag Herren 1. Bundesliga 120: KRC Kipfenberg - TSV Zwickau 7:1 (13,5:10,5 / 3570:3476 Holz): In der Startpaarung machten sich Dietmar Brosi und Patrick Scholler das Leben selbst schwer. Am Ende brachten die beiden ihre Führung ins Ziel und sorgten mit 2:0 und 32 Holz für den erwarteten Vorteil.

Dietmar Brosi wirkte nicht so zielsicher wie die letzten Male und war mit seiner Leistung unzufrieden. Gegen Thorsten Scholle (565 Holz) reichten seine 577 Holz und ein 2:2 dennoch für den Punktgewinn.

Patrick Scholler lag lange Zeit auf 600er Kurs, erst im letzten Durchgang (131) bremste er sich selber aus und kam so gegen Ingo Penzel (564 Holz) mit 2:2 nicht über 584 Kegel hinaus.

Die Zuschauer kamen im weiteren Verlauf doch noch auf ihre Kosten, denn Kipfenberg konnte das Niveau anheben und wurde mit einer 4:0- und 121-Holz-Führung belohnt. Christopher Kratz hatte mit Daniel Gräfe (591 Holz) einen hartnäckigen Gegner. Nach 38 Schub musste sich Kratz behandeln lassen und nach drei Durchgängen (464 Holz) verletzt die Bahn verlassen. Den Mannschaftspunkt hatte er bereits sicher und Michael Weber kam zum Kurzeinsatz. Am Ende brachte Weber das Ergebnis auf 591 Holz.

Wie schon im Vorfeld erwartet, kam Manfred Hanikel zum Einsatz und zeigte gegen Uwe Ruppert (530 Holz) eine starke Leistung. Mit einem glatten 4:0 und 619 gefallenen Kegeln rechtfertige Hanikel seine Nominierung.

Im Schlussdrittel hatte es Michael Schobert mit dem Tagesbesten Lars Pansa (640 Holz) zu tun. Schobert spielte wahrlich nicht schlecht, musste sich aber trotzdem mit 0:4 und 597 Holz geschlagen geben. Für den zweiten 600er auf Kipfenberger Seite war Jürgen Stahl verantwortlich. Gegen Andre Giller (586 Holz) steuerte Stahl ein 3:1 und 602 Holz zum Kipfenberger Sieg bei.

Kipfenberg ist nun dem Klassenerhalt weit näher gerückt. Mit 12:16 Tabellenpunkten beträgt der Vorsprung jetzt sechs Punkte bei noch vier ausstehenden Kämpfen.

Am kommenden Samstag geht die Reise für Kipfenberg nach Hessen. Nibelungen Lorsch steht mit 6:22 Tabellenpunkten auf dem achten Tabellenplatz und steckt tief im Abstiegskampf.

Bayernliga Damen: SKC 67 Eggolsheim - KRC Kipfenberg: Schon in der Anfangsphase kam Kipfenberg nicht richtig ins Spiel und musste den Gastgeberinnen das Feld überlassen. Steffi Klüber blieb bei 503 Holz hängen und gab den Mannschaftspunkt mit 1:3 an Ortrud Will (531 Holz) ab. Keinen guten Tag erwischte Carola Müller und stand mit 1:3 und 468 Holz gegen Manuela Haßfurther (526 Holz) auf verlorenem Posten. Die Aufgabe wurde nicht leichter, denn ein 0:2 und 86 Holz mussten aufgeholt werden.

In der Mittelpaarung hatte Kipfenberg die beste Phase, wurde dafür aber nicht belohnt. Hoffnung weckte Daniela Guggenmos mit einem 4:0 und 531 Holz gegen Christina Bätz (477 Holz). Im anderen Duell war das Glück auf Eggolsheimer Seite. Natalie Papp spielte gegen Anna Mürschberger (527 Holz) mit 527 Kegel Remis, doch der Punkt ging mit 1,5:2,5 an ihre Gegnerin. Mit 1:3 und einem 28-Holz-Rückstand war Kipfenberg aber wieder im Spiel und wehrte sich gegen die drohende Niederlage. Es blieb aber beim Versuch, denn die Gastgeberinnen ließen keinen Führungswechsel zu. Yaniris Gößl-Tineo musste sich denkbar knapp mit 2:2 und 504 Holz gegen Melanie Will (505 Holz) beugen. Als auch Manuela Strauß mit 0:4 und 505 Holz gegen Corinna Wirsching (534 Holz) das Duell verlor, war die Niederlage nicht mehr zu verhindern.

Die Luft für die Kipfenberger Damen wird nun immer dünner und die Aufgaben nicht wirklich einfacher. Kipfenberg hat drei Punkte Abstand zum rettenden Ufer und es stehen nur noch vier Spiele auf dem Plan.

Das nächste Heimspiel gegen den Tabellenfünften Unter Uns Bad Neustadt wird keine leichte Aufgabe, und das nötige Selbstvertrauen ist auch nicht im Überfluss vorhanden.