Der 18-Jährige belegte dabei Platz 125. "Es war wieder ein schnelles Rennen mit viel Wind - typisch Belgien eben", sagte Haller nach dem Rennen. Die Profis fuhren einen 44er Schnitt über die 154 Kilometer lange Strecke. Dabei kämpften sie wieder gegen die Windkanten. "So langsam gewöhnt man sich aber daran und weiß, wann man aufpassen muss", sagt Haller. Diese Erfahrung würde ihm für die Tour de Normandie helfen.

Beim Rennen in Handzame war das Ziel von Hallers Team, die Ausreißergruppen zu besetzen. "Wir waren immer vertreten, aber am Ende lief dann doch alles wieder zusammen", sagt Haller. So kam es zum Massensprint, bei dem die Mannschaft für Pascal Ackermann fuhr. "Mein Job war es, zwei Kilometer vor dem Ziel bis zum letzten Kilometer von vorne unseren Zug anzufahren", erzählt Haller. Die Arbeit zahlte sich aus: Ackermann wurde Fünfter.

Seit Dienstag nimmt Haller an der siebentägigen Tour de Normandie in Frankreich teil. Diese startet mit einem sechs Kilometer langen Prolog in Carentan und endet am Sonntag in Caen. Am Prolog und den folgenden sechs Etappen müssen die Fahrer insgesamt 1030 Kilometer Renndistanz zurücklegen.

"Das ist schon eine ganz schöne Hausnummer", sagt Haller. Für ihn ist es der erste Höhepunkt als Jungprofi.