Überragender Kipfenberger im Pokalspiel war Neuzugang Michael Niefnecker..
Überragender Kipfenberger im Pokalspiel war Neuzugang Michael Niefnecker.
Traub
Kipfenberg
  • SC Luhe/Wildenau - KRC Kipfenberg 2:6 (9,5:14,5 / 3368:3453 Holz): In der Anfangsphase waren die Gastgeber sofort auf Betriebstemperatur, während Kipfenberg noch im Stand-by-Modus verweilte. So musste Patrick Scholler mit 124:148 Holz und 137:156 Holz einem 0:2 und 42 Holz Rückstand hinterher laufen. Auch Dietmar Brosi gab mit 145:147 Holz und 130:143 Holz die ersten beiden Sätze ab und lag mit 15 Holz zurück.

In der Folgezeit hatte Kipfenberg bald Zugriff zum Spiel und konnte sich die verlorenen Kegel zurückholen. Patrick Scholler kam noch zum 2:2, blieb aber mit 555 Holz gegen Ivan Bosko (585) zweiter Sieger. Besser machte es Dietmar Brosi, der 151 und 167 folgen ließ und sein Duell mit 2:2 und 593 Holz gegen Michael Grünwald (551) für sich entschied.

Mit 1:1 und zwölf Holz im Vorteil gingen Michael Niefnecker und Fabian Lange auf Kipfenberger Seite auf die Bahnen. In der Mittelachse war Neuzugang Michael Niefnecker der überragende Protagonist und brachte sein Team auf die Siegerstraße. Mit der Tagesbestleistung von 624 Holz und einem 3;5:0,5 gegen Manfred Ziegler (563 Holz) machte Niefnecker erneut positive Schlagzeilen.

Im anderen Duell tat sich Fabian Lange sehr schwer und setzte sich erst im zweiten Abschnitt entscheidend mit 3:1 und 560 Holz gegen Manuel Kessler (540 Holz) durch. Durch diesen Rückstand von 1:3 und 93 Holz hatte der Zweitliga-Nord/Mitte-Aufsteiger für das letzte Drittel eine schwere Hypothek zu begleichen, was ihm aber nicht mehr gelang.

Michael Schobert machte in seinem Duell gegen Manuel Klier (563 Holz) in der Anfangsphase alles klar und siegte am Ende verdient mit 3:1 und 583 Kegel. Nicht richtig in die Gänge kam Andreas Bayer, der mit 1:3 und 538 Holz gegen Patrick Fickenscher weit unter seinen Möglichkeiten hängen blieb.

Letztlich aber wurde Kipfenberg im Pokalspiel seiner Favoritenrolle voll gerecht und zog verdient in die zweite Runde ein.

Am kommenden Samstag aber steht ein weitaus wichtigeres Spiel für den KRC Kipfenberg auf dem Programm. Es geht erneut in die Oberpfalz zum Aufsteiger SKK FEB Amberg. Der KRC Kipfenberg, der momentan Tabellensechster ist, könnte sich im Falle eines Sieges vom Tabellenkeller absetzen.