Mittwoch, 30.05.2012 |

 

12.02.2012 15:23 Uhr | 91x gelesen
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Fürth übernimmt Tabellenspitze


Bild: Fürth übernimmt Tabellenspitze.  Pokal-Halbfinalist SpVgg Greuther Fürth hat die Erfolgsserie des SC Paderborn beendet und darf sich nach einem 5:1 (3:1) an der Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga sonnen.

Pokal-Halbfinalist SpVgg Greuther Fürth hat die Erfolgsserie des SC Paderborn beendet und darf sich nach einem 5:1 (3:1) an der Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga sonnen.


Asamoah avanciert mit zwei Toren zum Matchwinner
Bild: © 2012 SID Asamoah avanciert mit zwei Toren zum Matchwinner

Pokal-Halbfinalist SpVgg Greuther Fürth hat die Erfolgsserie von Fußball-Zweitligist SC Paderborn beendet und darf sich für gut 32 Stunden an der Tabellenspitze sonnen. Die Franken gewannen das Verfolgerduell mit den zuvor in 16 Spielen unbesiegten Ostwestfalen überraschend deutlich mit 5:1 (3:1) und verdrängten damit Fortuna Düsseldorf vom ersten Rang. Allerdings muss Fürth die Spitzenposition am Montagabend nach dem Gipfeltreffen von Düsseldorf und Eintracht Frankfurt wieder an eine der beiden Mannschaften abgeben.

Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah mit seinen ersten beiden Saisontreffern für die Kleeblätter (6. und 45.+2), Sercan Sararer (11.), Olivier Occean (47.) und Mergim Mavraj (57.) bescherten Fürth den vierten Heimsieg in Folge. Die Mannschaft von Trainer Mike Büskens erwies sich damit trotz ihres frühen Rückstands durch Nick Proschwitz (5.) für Paderborn, das im Falle eines Sieges selbst die Tabellenführung übernommen hätte, erneut als Angstgegner: Sowohl bei ihrer zuvor letzten Liga-Niederlage am 13. August im Heimspiel gegen Fürth (0:1) als auch beim Pokal-Aus am 25. Oktober am Ronhof (0:4) hatte sich die beste Auswärtsmannschaft der Liga zuletzt den Franken geschlagen geben müssen.

"Wichtig war für uns nach der Niederlage bei Dynamo Dresden, dass wir punkten. Wir haben gezeigt, was für eine Mannschaft wir sind", sagte Doppel-Torschütze Asamoah. Im Paderborner Lager saß der Stachel der Enttäuschung tief. "Der Genickbruch war schon nach dem 1:1 durch solch ein Scheißtor zu spüren", sagte Schlussmann Lukas Kruse. Auch sein Teamkollege Florian Mohr monierte Abwehrprobleme: "Fürth konnte viel zu einfach Tore machen."

Scheinbar beflügelt vom Pokal-Traumlos mit dem Heimspiel gegen den deutschen Meister Borussia Dortmund ließen sich die Hausherren vor 9000 Zuschauern auch von Paderborns Führung nicht schocken. Entscheidend für den Erfolg der Fürther war nach weitgehend ausgeglichenem Spielverlauf der dritte Treffer in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Im zweiten Durchgang waren die Gastgeber die tonangebende Mannschaft, zumal die Gäste nach dem 1:4 keine ernsthafte Gegenwehr mehr leisteten.

Beste Spieler der Gastgeber waren die Torschützen Sararer und Occean. In Paderborns Mannschaft, die angesichts einer ansprechenden Leistung vor der Pause etwas unter Wert verlor, überzeugte besonders Torschütze Proschwitz.


Fürth (SID)

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