Joker Jann George erzielte vor 11105 Zuschauern beide Treffer (48./84.). Sercan Sararer gelang in der 87. Minute der Fürther Anschlusstreffer.

Fürths Trainer Damir Buric musste vor dem Spiel seine Abwehr umstellen: Für Kapitän Marco Caligiuri, der wegen eines Handbruchs ausfiel, rückte Lukas Gugganig in die Innenverteidigung. Mittelfeldregisseur Jürgen Gjasula kam nach einem Spiel auf der Bank zurück ins Team. Für RegensburgsTrainer Achim Beierlorzer war es in besonders Spiel: Er kehrte zurück an seine alte Wirkungsstätte. Der gebürtige Erlanger war sowohl als Spieler als auch als U17-Trainer mehrere Jahre beim Kleeblatt aktiv.

Beide Mannschaften begannen engagiert, aber nervös. Viele Fehlpässe und kleine Fouls prägten die Anfangsphase. Die erste große Chance hatte Fürths Fabian Reese in der 21. Minute, als er nach einem schönen Zuspiel von Khaled Narey allein vor Regensburgs Towart Philip Pentke auftauchte, zögerte - und vergab. "In einer solchen Eins-zu-eins-Situation muss der Ball über die Linie", bemängelte Buric.

Zu Beginn der zweiten Hälfte brachte Beierlorzer dann den Ex-Fürther Jann George für Benedict Saller. Und sein Joker erzielte gleich mit dem ersten schönen Regensburger Angriff in der 48. Minute das 0:1 nach Zuspiel von Joshua Mees. Fürths Torwart Sascha Burchert war chancenlos. "Wir haben gut dagegengehalten, aber unnötige Tore kassiert", sagte Fürths Levent Aycicek nach dem Spiel. "Das 0:1 kam aus dem Nichts. "
George war es auch, der mit der zweiten Chance auf 2:0 für die Oberpfälzer erhöhte (84.). Mehr Effizienz geht nicht.

Auch wenn das Kleeblatt den Druck in der Schlussviertelstunde merklich erhöhte - wirklich zwingende Chancen waren Mangelware. Der Anschlusstreffer von Sararer kam zu spät, und Regensburg nahm die drei Punkte verdient mit nach Hause. "Wir konnten wenig spielerische Glanzpunkte setzen", so Beierlorzer, "aber wir haben miteinander gekämpft und waren defensiv stabil. Mit 44 Punkten ist der Klassenerhalt geschafft und wir haben unser Ziel erreicht".

Das Kleeblatt aber muss noch zittern. "Wir haben unbedingten Willen und Leidenschaft gezeigt, aber unser Weg ist noch lang", bekannte Buric.

SpVgg Greuther Fürth: Burchert - Hilbert (58. Steininger), Maloca, Gugganig, Max. Wittek - Gjasula (74. Dursun), Aycicek - Ernst, Green (63. Sararer), Narey - Reese.

Jahn Regensburg: Pentke - Saller, Sorensen (23. Palionis), Knoll, Nandzik - Stolze (46. George), Lais, Geipl, Mees - Grüttner, Adamjan (83. Nietfeld).

Schiedsrichter: Stieler (Hamburg). - Zuschauer: 11105. - Tore: 0:1 George (48.), 0:2 George (84.), 1:2 Nandzik (87./Eigentor).