Ex-Mönchengladbacher Zé António soll FC Ingolstadt weiterhelfen
Ingolstadt (dk) Wer ist eigentlich Zé António? Der Ex-Gladbacher wird am Dienstag beim FC Ingolstadt 04 zum Probetraining erwartet. Mit seiner Erfahrung soll der 34-Jährige der wackligen Hintermannschaft der Schanzer neue Sicherheit geben. Allein, ein Blick auf seine Vita lässt erste Zweifel aufkommen: Der Portugiese ist in seiner Profikarriere bereits vier Mal abgestiegen.
Nun also kommt Zé António zum Probetraining. Ein Gescheiterter soll's richten bei den Schanzern.
In Porto zwei Mal gescheitert
José António dos Santos Silva, so der volle Name des 1977 im portugiesischen Torres Vedras Geborenen, wechselte mit 21 Jahren zum Topklub FC Porto, schaffte dort jedoch nicht den Sprung ins Team und wurde an Leca FC ausgeliehen. Ein Jahr später versuchte er es erneut in Porto und scheiterte erneut. Erneut wurde er ausgeliehen, diesmal zum FC Alverca, mit dem er aus der ersten portugiesischen Liga abstieg. António wechselte zu Farzim SC 1915 und stieg mit diesem Verein erneut in die 2. Liga in Portugal ab.
64 von 68 Spielen in Mönchengladbach
Er wechselte erneut innerhalb Portugals, zum Erstligisten Académica Coimbra, und spielte dort bis zum Sommer 2005, ehe ihn Borussia Mönchengladbach verpflichtete. In den kommenden beiden Spielzeiten bestritt er 64 von 68 möglichen Bundesligaspielen (drei Tore). Im Fanforum der "Fohlen" schwärmte man von dem Portugiesen damals: "Sein Stellungsspiel, seine Kompromisslosigkeit in den Zweikämpfen, seine Dominanz bei hohen Bällen - Zé António verkörpert die gute portugiesische Verteidigerschule." Im Spätsommer 2006 verlängerte er seinen Vertrag in Gladbach vorzeitig bis 2009 und wurde erstmals in den Kader der portugiesischen Nationalmannschaft berufen, kam in den beiden EM-Qualifikationsspielen gegen Aserbaidschan und Polen jedoch nicht zum Einsatz. Womit seine Nationalelfkarriere auch schon komplett erzählt wäre. Für die portugiesische U21 erzielte er zwischen 1999 und 2000 ein Tor in 15 Spielen.
Gescheitert in Santander, Stammspieler in Leiria
2007 stieg die Borussia ab, der Portugiese wollte fortan nicht mehr für Gladbach spielen. Er hielt sich bis zur Winterpause bei den Borussia-Amateuren fit und wechselte im Januar 2008 für ein halbes Jahr auf Leihbasis zum türkischen Erstligisten Vestel Manisaspor. Sein Abstieg mit Manisaspor war bereits der vierte seiner Profilaufbahn. Im Juni 2008 gab Mönchengladbach die vorzeitige Vertragsauflösung mit Zé António bekannt, tags darauf unterschrieb der 1,86 Meter große Innenverteidiger beim spanischen Erstligisten Racing Santander. In zwei Saisons bestritt er dort null Ligaspiele. Im Januar 2010 wechselte er zum portugiesischen Erstligisten União Desportiva de Leiria und verpasste in der Rückrunde lediglich eine Begegnung. Leiria landete am Ende auf Platz zehn. Im Juni dieses Jahres verließ er den Verein. Der 34-Jährige wäre also ablösefrei zu haben.
Immerhin: Frauenschwarm Zé António gilt als kompromissloser Abräumer. Als einer, der hinlangen kann. Der Linksfuß könnte der löchrigen Hintermannschaft des FC 04 tatsächlich gut tun. Stellt sich nur - wie schon bei den Herren Pavón und Stewart - die Frage, ob ein Spieler, der Mitte Mai sein letztes Spiel bestritten hat, wirklich auf die Schnelle helfen kann oder erst wieder ein bis zwei Monate Zeit der Akklimatisierung benötigt.
Uwe Ziegler, Online-Redaktion
Kommentare
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gardener go where the pepper grows!
Schon seit T.F. geschasst wurde schreib ich dass der gardener weggehört.
Warum er immer noch im Amt ist war offensichtlich - P.J. hält seine schützende Hand über ihn wie schon damals bei J.Press.
Beim Press wurde der Druck aber irgenwann so groß dass man ihn in die Wüste schicken mußte.
Ich hoffe diese Stunde schlägt dem gardener bald , bevor das ,,Pflänzchen'' FC04 im Winter 2011 erfriert...
Warum er immer noch im Amt ist war offensichtlich - P.J. hält seine schützende Hand über ihn wie schon damals bei J.Press.
Beim Press wurde der Druck aber irgenwann so groß dass man ihn in die Wüste schicken mußte.
Ich hoffe diese Stunde schlägt dem gardener bald , bevor das ,,Pflänzchen'' FC04 im Winter 2011 erfriert...
neuanfang!
zu dem letzten Bericht!!
Da heißt es Gärtner raus!! Das dürfte nicht passieren, wenn das stimmt was ich im Schanzer Forum gelesen habe.
Dort schrieb jemand, das familiäre Beziehungen bestehen, und was das heißt, kann sich ja jeder an den 10 Fingern ausrechnen. Da rollen die verkehrten Köpfe demnächst!!!!!!!!!!!oder die verunsicherten Spieler müssen durch Strafen und Sanktionen drunter leiden!!
Da heißt es Gärtner raus!! Das dürfte nicht passieren, wenn das stimmt was ich im Schanzer Forum gelesen habe.
Dort schrieb jemand, das familiäre Beziehungen bestehen, und was das heißt, kann sich ja jeder an den 10 Fingern ausrechnen. Da rollen die verkehrten Köpfe demnächst!!!!!!!!!!!oder die verunsicherten Spieler müssen durch Strafen und Sanktionen drunter leiden!!
Das darf doch wohl nicht wahr sein!
Und schon wieder wird ein Spieler aus dem Ausland geholt, hat man eigentlich in Deutschland kein gutes Material, Leute, die nicht verletzt sind und kurzfristig helfen können. Hoffentlich schauen die entsprechenden Leute genau hin, ob keine Verletzungen da sind und ob manche Spieler nur zu gerne zum FC04 kommen, damit ihr Gehalt weiterläuft. Wir brauchen jemand mit Spielfreude und Können und der deutschen Sprache mächtig, damit er sich mit seinen Mannschaftskollegen verständigen kann. Außerdem muß er verstehen, was der Trainer ihm vermittelt und auch verinnerlichen, denn es ist kurz vor 12. Noch einen Dauerverletzten oder Arbeitsverweigerer können wir nicht brauchen, der auf der Bank sitzt und nur seinen Kontostand im Kopf hat. Ich weiß nicht, warum Herr Gärtner immer ins Ausland schielt, das ist doch schon des öfteren schief gegangen. Der Spruch meines Vorredners mit " Gut Aiderbichl" find ich treffend!!!!
"Alte Stars"
Langsam muss man sich die Frage stellen wo der Direktor Gärtner die alten Spieler ausgräbt. Führt er eine Liste mit abgehalterten alten "Stars" oder solche die es vielleicht gern geworden wären ? Ablösfrei hört sich gut an, aber die Spieler verdienen ja in Ingolstadt auch ein gutes Geld. So kommt einem langsam der Gedanke, ob man den Verein nicht umtaufen sollte in "Gut Aiterbichl",denn dort bekommen alte ausrangierte auch ihr Gnadenbrot.
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