Appelliert an die Verträge der Vereine: Peter Peters Appelliert an die Verträge der Vereine: Peter Peters
Appelliert an die Verträge der Vereine: Peter Peters
© 2018 SID

Peter Peters, Finanzchef des Bundesligisten Schalke 04 und Erster Vize-Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL), hat sich in die Diskussion um die vor allem bei den Fans umstrittenen Montagsspiele eingeschaltet. "Es geht auch um die Verlässlichkeit der Liga, Verträge sind einzuhalten! Besonders dann, wenn alle 36 Klubs diesen Verträgen zugestimmt haben", wurde Peters vom kicker zitiert.

Eintracht Frankfurt empfängt am kommenden Montag (20.30 Uhr/Eurosport-Player) den Tabellenzweiten RB Leipzig zum ersten regulären Montagsspiel der Bundesliga-Geschichte. Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte die Montagsspiele infrage gestellt und die DFL aufgefordert, "keine Politik gegen das Gefühl unserer Fans" zu betreiben. Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann äußerte: "Ich glaube, wenn wir alle Vibrationen von den Fans und den Sponsoren aufgreifen, dass der Montag keine wirklich große Zukunft haben wird."

Die DFL hatte erklärt, "dass die Anzahl der englischen Wochen in der Bundesliga auf nur mehr zwei reduziert wurde und - ebenfalls mit Blick auf mitreisende Fans - am Freitagabend in der 2. Bundesliga nur noch zwei statt drei Spiele stattfinden. Insgesamt wurde die Anzahl der Spiele an Wochentagen in beiden Ligen deutlich reduziert". In dieser Bundesliga-Saison finden drei Partien weniger von Montag bis Freitag statt (52 statt 55), in der 2. Liga sind es 30 weniger als im Vorjahr.

In der Bundesliga-Historie fanden laut kicker 16 Begegnungen an einem Montag statt. Die ersten Spiele wurden am 30. März 1964, einem Ostermontag, ausgetragen. Damals fanden vier Nachholpartien statt.

Allerdings gilt, dass die Anzahl von 52 Spielen an Nicht-Wochenendtagen immer noch der dritthöchste Wert in den letzten 15 Jahren ist. 2007/08 stiegen 56 Partien nicht am Samstag oder Sonntag, 2016/17 eben 55; 2014/15 waren es ebenfalls 52. Schalke-Manager Christian Heidel betonte: "Wir müssen den Leuten die Angst nehmen, dass aus fünf Spielen irgendwann 50 werden, denn das überhaupt nicht das Bestreben."