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20.12.2009 20:01 Uhr | 1085x gelesen
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Meilenstein in punkto Sicherheit


Bild: Meilenstein in punkto Sicherheit .  München (mav) \

München (mav) "Bayerns Fußballstadien sind sicher!" Unter diesem Motto stand am Samstag eine Pressekonferenz, die im Vorfeld des Bayern-Heimspiels gegen Hertha BSC in der Allianz-Arena stattfand und an der neben dem FCB-Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rumenigge auch der bayerische Innenminister, Joachim Hermann (CSU), sowie BFV-Präsident Rainer Koch teilnahmen.


Nachdem es in den vergangenen Wochen in den verschiedensten Deutschen Stadien immer wieder zu Randalen und Gewalttaten gekommen war, fiel die Bilanz über die Bayerischen Stadien positiv aus.

"Es muss in Bayern niemand Angst haben, ein Fußballstadion zu besuchen", stellte der Bayerische Innenminister zu Beginn der Veranstaltung zufrieden fest, wobei ihm auch Koch zustimmte: "Bayerns Stadien sind sicher, das ist ein Ergebnis hervorragender Zusammenarbeit der Politik, des Verbands und der Polizei." Damit diese Sicherheit auch in Zukunft gewährleistet ist, hätten vor allem präventive Maßnahmen Priorität. "Es ist besser, einen Vorfall zu verhindern, als ihn im Nachhinein aufzuarbeiten", beschrieb Koch, für den es in erster Linie darum ginge, die Kommunikation mit den verschiedenen Fangruppen zu suchen und zu verbessern. "Es ist erst einmal wichtig, dass der klare Weg des Rechtsstaates eingehalten wird und bestimmte Normen befolgt werden", ging der BFV-Präsident auch auf das Thema Stadionverbote und das damit verbundene Hausrecht der Vereine ein. "Anschließend muss aber auch von beiden Seiten die Bereitschaft da sein, über den Inhalt der Normen zu sprechen", so Koch, der sich von Seiten der Bayerischen Staatsregierung über 75 000 Euro für die Finanzierung diverser Fanprojekte freuen darf.

Als Musterbeispiel zum Thema Sicherheit diene vor allem die Münchner Allianz-Arena, in der es bei inzwischen über 100 Bayern-Heimspielen noch keinen schwerwiegenden Vorfall gegeben habe. "Die Arena ist ein Meilenstein in punkto Sicherheit. Wir beim FC Bayern haben aber ohnehin ein entspanntes Verhältnis zu unseren Fans", trug Karlheinz Rumenigge zu diesem Thema bei.

Zu verschiedenen Vorfällen im Zusammenhang mit der Münchner Ultra-Gruppierung "Schickeria" entgegnete Rumenigge, dass man auch dort den Dialog mit den Fans suchen müsse. Als ein Zeichen in diese Richtung gründet der FC Bayern ab der Rückrunde eine Faninitiative, um auch den gegnerischen Anhängern bei Heimspielen in der Allianz-Arena mehr Respekt entgegenzubringen. Das Ganze äußere sich darin, dass beispielsweise beim Einlaufen der Mannschaften auch Fahnen des jeweiligen Kontrahenten geschwenkt werden.

Von Matthias Vogt


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