Mittwoch, 30.05.2012 |

 

20.03.2010 11:29 Uhr | 34x gelesen
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Rheinisches Derby bleibt von Krawallen verschont


Bild: Rheinisches Derby bleibt von Krawallen verschont.  Beim Remis im Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach blieben die befürchteten Ausschreitungen aus. Lediglich fünf Festnahmen vermeldete die Polizei Köln.

Beim Remis im Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach blieben die befürchteten Ausschreitungen aus. Lediglich fünf Festnahmen vermeldete die Polizei Köln.


Das Derby zwischen Gladbach und Köln blieb von Fan-Ausschreitungen verschont
Bild: © 2010 SID Multimedia

Die im Vorfeld befürchteten Krawalle sind rund um das 76. rheinische Bundesliga-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach (1:1) ausgeblieben. Die Polizei Köln zog am Samstag nach Einsatzende ein zufriedenstellendes Fazit. "Insgesamt wurden im Verlauf des Einsatzes fünf Personen fest- und fünf weitere in Gewahrsam genommen. Aus Sicht der Polizei Köln verlief der Einsatz ausgesprochen positiv, wozu auch die gute Zusammenarbeit mit Bundespolizei, dem 1. FC Köln und der KVB (Kölner Verkehrs-Betriebe/Anm. d. Red.) beigetragen hat", teilte die Behörde mit.

Kontrollen verschieben Anpfiff um zehn Minuten

Abgesehen von Sachbeschädigungen in Sonderzügen sowie Böllerwürfen im Bereich der Straßenbahnschienen im Umfeld des Stadions seien keine Auffälligkeiten registriert worden. Wegen der verstärkten Kontrollen ist es vor Spielbeginn zu erheblichen Verkehrsstörungen im Bereich der Aachener Straße an der Nordseite des Stadions gekommen, weshalb der Anpfiff um zehn Minuten verschoben worden war. Die Gäste-Fans, darunter auch sogenannte "Problemfans", wurden von der Polizei vom Bahnhof Ehrenfeld zum Stadion und nach Spielende zurück geleitet.

Für das Spiel waren verschärfte Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden. 500 Polizisten waren im Einsatz, dazu stockte der FC die Zahl der Ordnungskräfte um 20 Prozent auf. Im Stadion sowie in den Zügen der Deutschen Bahn, die aus dem Raum Mönchengladbach kamen, herrschte Alkoholverbot. Der Kartenverkauf an die 4500 Gästefans erfolgte personalisiert.

Innenstadt-Verbot für Randalierer

Um Randalierer aus der Innenstadt fernzuhalten, wurden 200 Kölner und 58 Gladbacher Anhänger, die der gewaltbereiten Fankategorie C zugeordnet sind, von Freitagmittag (12.00 Uhr) bis zum Samstagmorgen (1.00) unter Androhung von Geldstrafen in Höhe von 500 Euro mit einem Betretungsverbot belegt.


Köln (SID)

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