Blöd ist es nur, wenn es eine breite Öffentlichkeit mitbekommt. Vor allem dann wird es schwierig, wenn ein Schriftzug tätowiert wird und somit eigentlich ein Kunstwerk für die "Ewigkeit" darstellen sollte. So wie beim ehemaligen Wolfsburger Profi Mario Mandzukic, der sich vor einigen Jahren ein Tattoo auf dem Rücken stechen ließ. Wer kein Hebräisch kann, dem dürften die Fehler nicht auffallen. Doch die "Times of Israel" schaute damals genauer hin. Und entdeckte zum einen, dass der Schriftzug von links nach rechts geschrieben war und eben nicht von rechts nach links. Übersetzt bedeutete er: "Welcher mich nicht umbringt, macht mich stärker." Wobei Mandzukic vermutlich meinte: "Was mich nicht umbringt, macht mich stärker." Blöd gelaufen.

Auch der französische Erstligist Montpellier fiel nun mit einer kuriosen Panne auf seinen Trikots auf. Darauf zu sehen war ein Logo, bei dem Montpellier nur mit einem "L" geschrieben war. Ein Zulieferer habe zwei Versionen des Vereinslogos hergestellt - und bei einer der beiden das zweite "L" im Namen der Stadt vergessen, teilte der Verein mit. Dem Klub war die Panne offenbar zunächst nicht aufgefallen. Laut der Zeitung "Le Figaro" lief der Verein bei einigen Liga-Spielen mit den fehlerhaften Trikots auf. Im Internet bleibt eine solche Panne nicht lange unentdeckt: "Ändert die Stadt nun ihren Namen, oder tauscht der Klub die Trikots aus", spottete ein Fan auf Twitter, einen Tag bevor der Klub den Fehler bekannt gab. Montpellier bot eine andere Lösung an: Käufer des Trikots können sich den Kaufpreis erstatten lassen, das Vereinslogo austauschen lassen oder ein neues Trikot bekommen. In dem Fall geht das ja recht einfach. Mandzukic konnte dagegen nicht einfach so seinen tätowierten Rechtschreibfehler am Rücken austauschen. ‹ŒTimo Schoch