Keith Hilson in Bedrängnis
Ralf Lüger
Mit einer Rumpftruppe wegen einer langen Verletztenliste müssen die Dukes derzeit auskommen. "Wir haben viel durchrotiert. Die Spieler, die Spielzeit bekommen haben, haben sich wirklich gut präsentiert", resümiert Headcoach Eugen Haaf nach dem Spiel. Das begann das Spiel vielversprechend: In den ersten Minuten stand gleich ein Touchdown in Aussicht. Zu Buche schreiben konnten die Dukes allerdings nur ein Fieldgoal von Zoran Sisak. Die Hausherren gingen mit 3:0 in Führung. Dann legten die Gäste los. Ein um den anderen Ball beförderten sie in die Endzone. Den Dukes blieb nur noch ein erneutes Fieldgoal. Zur Halbzeit stand es auf der Ergebnistafel bereits 6:36. "Die Unicorns haben heute nur das gemacht, was sie machen mussten. Sie waren mit vielen Ersatzspielern auf dem Feld. Sie hätten uns auch vernichten könnten", sagte Defense-Koordinator, der mit der Leistung seiner dezimierten Defense zufrieden war.
Fotostrecke: Ingolstadt Dukes - Schwäbisch Hall
 
Kämpfen war in der zweiten Halbzeit angesagt. So war dann auch Lorenz Regler im vierten Viertel erfolgreich, der mit einem Touchdown zum 12:36 verkürzte. Seine Ergebniskosmetik zum 20:39 war durchaus schön anzuschauen, die Niederlage war nicht mehr abzuwenden. "Quarterback Keith Hilson hat sich und seinen Körper nicht geschont. Er wollten den Sieg heute", so Haaf.
 
Das verletzte Personal wird weiterhin geschont, auch kommende Woche in Frankfurt. "Trotzdem werden wir uns akribisch vorbereiten", stimmt Wittmann seine Mannen ein. "Der Fernblick geht natürlich auf die Play-offs. Das war unser Ziel in der ersten Saison. Und die Nummer eins unter den bayerischen Mannschaften."

Bilder zum Spiel folgen.