Bester Spieler beim USA-Sieg: Johnny Gaudreau Bester Spieler beim USA-Sieg: Johnny Gaudreau
Bester Spieler beim USA-Sieg: Johnny Gaudreau
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Co-Ausrichter Frankreich ist bei der Eishockey-WM in der Vorrunde gescheitert. Das Team von Trainer Dave Henderson verlor am Sonntag in Paris gegen den zwölfmaligen Titelträger Tschechien mit 2:5 (0:1, 1:2, 1:2). Da Vizeweltmeister Finnland später am Abend gegen die Schweiz mit 3:2 (1:2, 0:0, 1:0, 1:0) nach Verlängerung gewann, hat die Grande Nation keine Chance mehr, unter die besten Vier der Gruppe B zu kommen. Die Finnen sind neuer Dritter hinter Kanada und den Tschechen.

"Es war am Ende hart, noch einmal zurückzukommen. Wir haben von uns erwartet, hier in Frankreich das Viertelfinale zu erreichen. Das Ergebnis ist enttäuschend", sagte der französische Torwart Florian Hardy. Frankreich, derzeit mit sieben Punkten Tabellensechster, bestreitet sein letztes Gruppenspiel am Montag (20.15 Uhr) gegen die bereits abgestiegenen Slowenen.

In der deutschen Gruppe A schaffte auch Mitfavorit Schweden den Sprung unter die besten Acht. Gegen Dänemark gewann der neunmalige Weltmeister in Köln mit 4:2 (1:0, 2:0, 1:2) und kann nicht mehr aus den besten Vier der deutschen Gruppe A fallen. Mit 13 Punkten sind die Tre Kronor Tabellendritter hinter den USA und Rekordweltmeister Russland.

Zuvor hatten sich die für die nächste Runde qualifizierten USA mit 6:1 (1:0, 3:1, 2:0) gegen die Slowakei durchgesetzt und übernahmen mit 15 Zählern die Tabellenführung vor Russland, das am Samstag ebenfalls das Viertelfinal-Ticket gelöst hatte. Der Rekordweltmeister hatte die Slowaken mit 6:0 deklassiert.

Überragender Akteur der amerikanischen NHL-Auswahl gegen die Slowakei war erneut Jungstar Johnny Gaudreau von den Calgary Flames mit zwei Treffern und einer Vorlage. Der 23-Jährige kommt nun auf sechs Turniertore.

Die Amerikaner hatten am Samstag Lettland mit 5:3 geschlagen, das Viertelfinale gesichert und legten gut 24 Stunden später mit dem nächsten Torfestival nach. Die Letten liegen mit neun Zählern als Vierter der Gruppe A gleichauf mit der deutschen Mannschaft, auf die sie zum Vorrundenabschluss am Dienstag im Endspiel um die K.o.-Runde (20.15 Uhr/Sport1) treffen.

In Paris verpasste Titelverteidiger Kanada am Samstag den vorzeitigen Einzug in die nächste Runde. Gegen die Schweiz hatte der 26-malige Weltmeister nach einem 2:0 noch 2:3 nach Verlängerung verloren und kann mit 13 Punkten noch aus den Viertelfinalrängen rutschen. "Wir haben unser Spiel etwas schleifen lassen", sagte NHL-Profi Travis Konecny von Philadelphia Flyers: "Wir haben ihnen die Chancen gelassen, und sie haben daraus ihren Vorteil gezogen." Am Montag hat der Top-Favorit gegen Norwegen (16.15 Uhr) die nächste Chance, die Tickets für die K.o.-Runde lösen.