Vorbilder: Asterix und Obelix Vorbilder: Asterix und Obelix
Vorbilder: Asterix und Obelix
© 2017 SID

Bundestrainer Marco Sturm will sich mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Eishockey-WM ein Beispiel an den Maskottchen Asterix und Obelix nehmen. "Wir sind die kleinen Gallier und wollen die großen Römer ärgern. Leider haben wir keinen Zaubertrank", sagte der frühere NHL-Profi der Sport Bild.

Am Freitagabend geht es in Köln zum Auftakt gegen die USA (20.15 Uhr/Sport1), danach warten in Schweden und Russland zwei weitere schwere Brocken. "Traditionell haben wir uns immer besonders gegen die Schweden schwergetan. Aber diesmal sehe ich die drei auf einem Level", so Sturm.

Die schwierigen Aufgaben zu Beginn können laut Sturm "auch eine Chance sein. Wenn man gegen einen Großen ein Erfolgserlebnis holt, ist das ein perfekter Start in die WM." Wichtig sei, "wie wir auftreten". Ein Ziel hat der 38-Jährige nicht ausgegeben. "Wir haben eine gute Mannschaft und den Heimvorteil im Rücken. Wir wollen als Mannschaft geschlossen auftreten. Dann wird man sehen, wofür das reicht", sagte Sturm.

Vom Turnier erhofft sich der Chefcoach einen Schub. "Wir müssen dieses Ereignis besser nutzen als die WM 2010. Dazu gehört vor allem, den Nachwuchs für unseren Sport zu begeistern", sagte Sturm. Vor sieben Jahren habe das Highlight zu wenig Wirkung gehabt: "Die Euphorie, die mit dem Weltrekordspiel auf Schalke und dem sensationellen vierten Platz entstand, verpuffte ganz schnell wieder."