Kahuns Siegtor war geplant Kahuns Siegtor war geplant
Kahuns Siegtor war geplant
© 2017 SID

Der Siegtreffer war ein Tor mit Ansage. "Ich wusste von Anfang an, dass ich es mit der Rückhand machen würde", sagte Matchwinner Dominik Kahun nach seinem verwandelten Penalty zum 3:2 der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei der Heim-WM gegen die Slowakei. Der Stürmer des Meisters Red Bull München war der einzige Schütze, der im Penaltyschießen traf und damit der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) zwei wichtige Punkte im Kampf um die Viertelfinalteilnahme sicherte.

Mit seiner Nervenstärke beeindruckte der 21-Jährige auch Bundestrainer Marco Sturm. "Es ist nicht einfach für so einen Jungspund, vor 17.000 bei der Heim-WM einen Penalty zu schießen", sagte der langjährige NHL-Stürmer, "er hat es hervorragend gemacht." Geprobt hatte Kahun in der Deutschen Eishockey Liga (DEL): Beim 2:1 am 22. Februar gegen die Augsburger Panther, im drittletzten Hauptrundenspiel, hatte er im Penaltyschießen dreimal getroffen - mit demselben Trick. "Danach wusste ich, dass ich mich mit der Rückhand trauen muss", sagte der Münchner, "ich habe es wieder getan, es hat wieder geklappt."