Marco Sturm schwört das Team auf Gegner Italien ein Marco Sturm schwört das Team auf Gegner Italien ein
Marco Sturm schwört das Team auf Gegner Italien ein
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Nach der unglücklichen 2:3-Niederlage nach Verlängerung gegen Dänemark musste Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm seine Spieler wieder aufrichten. "Wir müssen den Kopf oben halten und positiv bleiben", sagte der Chefcoach der deutschen Nationalmannschaft, "wir haben wirklich ein tolles Spiel abgeliefert und hatten genügend Chancen, aber leider nicht das Glück auf unserer Seite."

Vor allem im dritten Drittel und zu Beginn der Verlängerung war das Sturm-Team deutlich überlegen gewesen, hatte das dritte Tor aber nicht erzielen können. "Wir müssen es aus den Köpfen streichen und die positiven Sachen mitnehmen", forderte auch Kapitän Christian Ehrhoff. Noch ist die Viertelfinalteilnahme bei der Heim-WM möglich. "Wir müssen die beiden letzten Spiele gewinnen", sagte Sturm mit Blick auf die verbleibenden Vorrundenpartien am Samstag (20.15 Uhr/Sport1) gegen Aufsteiger Italien und am Dienstag (20.15 Uhr/Sport1) gegen den direkten Konkurrenten Lettland.

In der entscheidenden Phase setzt der Bundestrainer auf weitere Unterstützung aus der NHL. Jungstar Leon Draisaitl von den Edmonton Oilers trifft ebenso am Samstag in Köln ein wie Torwart Philipp Grubauer von den Washington Capitals. Ob ein Einsatz schon gegen Italien infrage kommt, ließ Sturm noch offen. "Bei Leon ist es wahrscheinlicher als bei Grubi", sagte er.