Petri hakt nach Alexander Petri Eishockey WM
DK-Sportredakteur Alexander Petri berichtet aus Köln von der Eishockey-WM.
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Köln

In Köln wohnen die acht Teams im Maritim, am Rand der Altstadt. Sie teilen sich sogar einen gemeinsamen Speisesaal - wenn auch mit klar festgelegter Sitzordnung. Von Raufereien am Buffet oder nächtlichen Klopfstreichen an fremden Zimmertüren ist allerdings noch nichts bekannt geworden. Im Maritim geht es friedlich und international zu - anders als vor zwei Wochen beim AfD-Parteitag an selber Stelle.

Auch in der Lanxess-Arena herrschen kuschlig-familiäre Verhältnisse: In einem Tunnel der Katakomben, direkt neben dem Arbeitsraum der Journalisten, absolvieren die Deutschen vor den Spielen ihre Aufwärmübungen. Von der Motivation des DEB-Teams konnten sich die Pressevertreter dank eines geöffneten Tores aus erster Hand überzeugen: Moritz Müller brillierte beim Schattenlaufen, Dominik Kahun bewies einen beeindruckenden Antritt und Matthias Plachtas Skippings - erstklassig! Verteidiger Konrad Abeltshauser musste schon vor Spielbeginn in höchster Not retten - sonst wäre sein Fußball glatt auf einem der Schreibtische gelandet. Dass einige Nationalspieler verdächtig oft am Medien-Arbeitsraum vorbeisprinteten, war aber sicher nur Zufall.

 

DK-Sportredakteur Alexander Petri berichtet aus Köln von der Eishockey-WM.