Wer ist die Nummer eins?
Ingolstadt (DK) Neun Spiele sind es noch in der Deutschen Eishockey-Liga bis zum Beginn der Play-offs. Der derzeit Viertplatzierte ERC Ingolstadt ist dann voraussichtlich auch dabei. Derzeit liegen die Panther zwölf Punkte vor Rang sieben, der nicht mehr direkt die Play-off-Teilnahme bedeutet.
Für Chernomaz und sein Team vielleicht gerade deswegen keine einfache Situation. „Jede Serie geht einmal zu Ende. Wir müssen konzentriert sein und als Team einfach und zielstrebig spielen“, sagt Chernomaz und gibt für die restliche Hauptrunde die Devise aus, Platz vier zu verteidigen. „Wir waren jetzt die ganze Saison über in der Spitzengruppe. Dort wollen wir auch bis zum Schluss bleiben.“
Angesichts der langen Liste angeschlagener und verletzter Spieler geht es für das Panther-Team also in erster Linie darum, seinen Status zu verteidigen. Im Fall der beiden Torhüter ist das anders. Hier kann sich Markus Janka nach guten Leistungen und einer positiven Bilanz von zwölf Siegen in 17 Spielen Chancen ausrechnen, die etatmäßige Nummer eins, Ian Gordon (13 Siege bei 29 Einsätzen), noch zu verdrängen.
„Ich finde das eine komfortable Situation für mich. Würden jetzt die Play-offs beginnen, wäre Ian meine Nummer eins, weil er einfach viel mehr Erfahrung hat. Aber es kommt auch auf die Form an, und da ist es leicht für mich, zu wechseln, weil Markus bisher sehr gut gehalten hat“, erklärt Chernomaz. Heute Abend erhält Gordon den Vorzug, der zuvor bei den drei Saisonsiegen gegen Hannover (3:0, 4:3 und 4:2) jeweils nur Ersatz war.
Von Gottfried Sterner
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