Ingolstadt: Stürmer für eine Schlüsselrolle
Verstärkt die Offensivabteilung der Panther: Kael Mouillierat gilt als verlässlicher Scorer, harter Arbeiter und als jemand, der einer körperlichen Auseinandersetzung nicht aus dem Weg geht. - Foto: Skaugvold/Imago
Ingolstadt

Mouillierat stand zuletzt beim schwedischen Klub Lulea HF unter Vertrag, zuvor verbrachte er seine gesamte Karriere in Nordamerika. "Kael ist ein Spieler, der weiß, wo das Tor steht. Er ist sich aber nicht zu schade, Schüsse zu blocken und harte Arbeit zu verrichten", charakterisiert ERC-Sportdirektor Larry Mitchell die neue Nummer 22 der Ingolstädter. "Er ist in der Lage, eine Schlüsselrolle auf dem Eis zu übernehmen."

Mouillierat startete seine Laufbahn im College, ehe er in der zweitklassigen AHL zu einem der erfolgreichsten Punktesammler aufstieg. In insgesamt 330 Partien erzielte der Mann aus Edmonton insgesamt 235 Zähler (91 Tore, 144 Vorlagen). In seinen letzten drei AHL-Spielzeiten kam der Linksschütze auf jeweils mindestens 50 Scorerpunkte, was ihm NHL-Einsätze für die New York Islanders und 2015/16 für den späteren Stanley-Cup-Sieger Pittsburgh einbrachte.

2016 wagte Mouillierat den Sprung nach Schweden, wo er für Lulea in 48 Partien 14 Punkte sammelte. "Das erste Jahr in Europa war mit Umstellungen verbunden, und wir haben uns als Mannschaft schwergetan", sagt der Stürmer, der in Deutschland neu angreifen will: "Die DEL hat viele nordamerikanische Einflüsse, was mir entgegenkommen wird. Ich habe mich bei meinem alten Kumpel Dustin Friesen (ERC-Verteidiger, mit dem Mouillierat in Idaho zusammenspielte, d. Red.) erkundigt. Er berichtete mir, dass Ingolstadt eine schöne Stadt ist. Er sagte auch, dass die Fans das Team lauthals unterstützen und der ERC nach zwei schwächeren Jahren wieder voll angreifen will." Friesen hat Mouillierat "als listigen Zwei-Wege-Spieler in Erinnerung, der exzellent Schlittschuh läuft und über ausgeprägte offensive Fähigkeiten verfügt".

Mitchell ist von seiner jüngsten Verpflichtung überzeugt: "Die Bewertungen in den schwedischen Scoutingreports, die wir über unseren Cheftrainer Tommy Samuelsson bekommen haben, waren durchaus positiv. Ich habe ihn in Nordamerika auch selbst mehrmals beobachtet, und da hat er mich überzeugt."

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Spieler mit lustigen oder unaussprechlichen Namen


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