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Mittwoch, 30.05.2012 |

 

03.02.2012 22:21 Uhr | 582x gelesen
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Serie der Panther ist gerissen


Bild: Serie der Panther ist gerissen. Ingolstadt Ingolstadt (DK) Die Straubing Tigers sind in dieser Eishockey-Saison nicht mehr der Lieblingsgegner des ERC Ingolstadt. Mit einem deutlichen 5:3 (2:1, 2:0, 1:2)-Erfolg in der Saturn-Arena beendeten die Niederbayern die lange Heimserie der Panther jäh.

Ingolstadt (DK) Die Straubing Tigers sind in dieser Eishockey-Saison nicht mehr der Lieblingsgegner des ERC Ingolstadt. Mit einem deutlichen 5:3 (2:1, 2:0, 1:2)-Erfolg in der Saturn-Arena beendeten die Niederbayern die lange Heimserie der Panther jäh.


Ingolstadt: Serie der Panther ist gerissen
Umzingelt: Gegen vier Straubinger kann sich ERC-Stürmer Rick Girard (Mitte) in dieser Situation nicht durchsetzen. - Foto: Mundt
Neun Spiele hintereinander hatten die Panther seit 2. Dezember 2011 gewonnen, doch am Freitagabend war Schluss. Wie bei der 2:6-Pleite in Straubing sahen die Gastgeber auch dieses Mal gegen die Niederbayern nicht gut aus und verloren vor 4624 Zuschauern verdient.

Die Partie begann so, wie man es von dem Derby gegen die Niederbayern erwarten durfte – mit vollem Körpereinsatz. Der Berliner Schiedsrichter Georg Jablukov hatte Gefallen daran, denn er ließ die Begegnung laufen und sparte mit Strafzeiten, auch wenn die Panther bereits nach 63 Sekunden gleich ein Powerplay bekamen. Doch Rick Girard und Tyler Bouck konnten Nachschüsse gegen Tigers-Goalie Jan Guryca nicht zur Führung nutzen.


zur Diashow ERC - Straubing Tigers 3:5


Dieser Beginn war dann symptomatisch für das gesamte Spiel. Die Panther agierten zu umständlich und suchten nicht den direkten Weg zum Tor. Ein Schlenker, ein Pass zu viel, und vorbei war die Chance. Außerdem bekamen sie keine Nachschüsse, der Puck fiel ihnen nie vor die Füße, sondern prallte immer in die andere Richtung. Dazu verteidigten die Straubinger geschickt und brachten immer wieder einen Schläger dazwischen. So war es kein Wunder, dass die ebenbürtigen Gäste in Führung gingen. Laurent Meunier tanzte in der ERC-Verteidigungszone die zögerlichen Jared Ross und Michel Periard aus und schloss zum 0:1 ab (10. Minute). Im zweiten Powerplay für die Panther kam es noch schlimmer. Christoph Gawlik und Tyler Bouck konnten Matt Hussey an der Bande nicht stoppen, der Ex-ERC-Crack stocherte mit seinen magischen Händen den Puck quer in den Lauf von Karl Stewart, der zum 0:2 einschoss (14.).

Die Gastgeber waren bedient und konnten von Glück reden, dass Gawlik mit einem Lupfer 84 Sekunden vor der Drittelpause wenigstens den Anschlusstreffer erzielte.

Das war’s aber auch schon, denn im zweiten Abschnitt ging es im gleichen Stil weiter. Zuerst schob Daniel Sparre die frei liegende Scheibe früh zum 1:3 ein (22.) – danach rannten die Panther vergeblich an. Sie fanden gegen die gut organisierten Tigers einfach kein Mittel und vergaben selbst ihre klarsten Chancen. So auch, als Ross und Bouck ein Break gegen einen Straubinger Verteidiger fuhren und diese Möglichkeit kläglich verzockten (31.).

Ganz anders Straubing: Rene Röthke fuhr nach einem schweren Patzer an Stephan Retzer vorbei und jagte den Puck zum 1:4 in den Winkel (37.).

Im Schlussdrittel keimte nur noch einmal kurz Hoffnung auf, als das bis zum Ende kämpfende, aber unglücklich agierende ERC-Team nach zwei schnellen Treffern von Gawlik (57.) und Bouck (58.) plötzlich auf 3:4 herankam. Doch gerade als ERC-Goalie Ian Gordon sein Tor für einen sechsten Feldspieler verließ, schnappte sich Hussey den Puck und schoss ihn aus der eigenen Defensivzone zum 5:3-Endstand ins leere Tor.

Am Sonntag (18.30 Uhr) geht’s zum nächsten Derby nach Augsburg.


Von Gottfried Sterner

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