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Mittwoch, 30.05.2012 |

 

14.02.2012 22:40 Uhr | 562x gelesen
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Optimale Ausbeute


Bild: Optimale Ausbeute. Hannover Hannover (fis) Der ERC Ingolstadt hat in der Deutschen Eishockey-Liga mit einem schwer erkämpften 3:1 (0:0, 1:1, 2:0)-Sieg bei den Hannover Scorpions die erste Hürde nach der Länderspielpause genommen. In der niveauarmen Begegnung beim Tabellenschlusslicht brachte die Panther erst ein Sololauf von Jared Ross, den dieser mit einem Scharfschuss in den Winkel zum 2:1 abschloss auf die Siegesstraße.

Hannover (fis) Der ERC Ingolstadt hat in der Deutschen Eishockey-Liga mit einem schwer erkämpften 3:1 (0:0, 1:1, 2:0)-Sieg bei den Hannover Scorpions die erste Hürde nach der Länderspielpause genommen. In der niveauarmen Begegnung beim Tabellenschlusslicht brachte die Panther erst ein Sololauf von Jared Ross, den dieser mit einem Scharfschuss in den Winkel zum 2:1 abschloss auf die Siegesstraße.


Hannover: Optimale Ausbeute
Christoph Gawlik (rechts), hier gegen Martin Hlinka, brachte die Panther bei den Hannover Scorpions in Führung. Doch die Ingolstädter mussten sich den Sieg schwer erkämpfen - Foto: imago
Da lief bereits die 57. Minute, und die Panther waren nach einer zehnminütigen Zwangspause – Hannovers Sascha Goc hatte mit einem Schlagschuss eine Glasscheibe zertrümmert – eben erst wieder aus der Kabine gekommen. Das 3:1 durch Rick Girard in der Schlussminute ins leere Tor – Scorpions-Goalie Jonas Langmann hatte seinen Platz für einen sechsten Feldspieler geräumt – war dann nur noch Formsache.

„Nach einer Pause ist es immer schwer, wieder den Rhythmus zu finden. Es war unglaublich. Wir hatten viele Schüsse, aber nur wenige gingen auf das Tor“, kommentierte ERC-Trainer Rich Chernomaz das Spiel und lobte Ross für seinen Treffer. „Das war eine tolle Energieleistung von ihm.“

Zuvor jedoch taten sich die Ingolstädter, die bis auf die Langzeitverletzten Tyler Bouck und Jakub Ficenec alle Mann an Bord hatten, enorm schwer. Die Mannen von Trainer Rich Chernomaz passten sich dem schwachen Auftreten der Gastgeber an. Kein Tempo, kein Spielwitz und nur wenige gute Chancen. Irgendwie schienen die Panther blockiert. So scheiterte Christoph Gawlik bereits nach 63 Sekunden am Scorpions-Schlussmann, und Kris Sparre hatte alleine vor Langmann sogar soviel Zeit, dass er am Ende die Scheibe vertändelte (8. Minute).

ERC-Torwart Ian Gordon bekam auf der Gegenseite kaum etwas zu tun, zu harmlos agierten die Niedersachsen. Im zweiten Abschnitt ging es so weiter. Immerhin nutzte Gawlik das zweite Powerplay für das ERC-Team zum 1:0, als er die Scheibe über die Linie stocherte (37.). Nur 40 Sekunden später war der Vorsprung jedoch schon wieder dahin. Die schläfrige ERC-Abwehr sah zu, wie Patrick Buzas, einer von fünf ehemaligen Ingolstädtern im Scorpions-Team, zum 1:1 einschoss.

Die Gäste blieben zwar spielbestimmend, aber Jeremy Reich, der wieder im Angriff spielte, Joe Motzko oder auch die Verteidiger Michel Periard, Jeff Likens und Prestin Ryan ließen alle Möglichkeiten aus.

Im Schlussabschnitt witterte Hannover dann sogar seine Chance, die schier unendliche Durststrecke in der heimischen TUI-Arena (jetzt 13 Niederlagen in Folge) zu beenden. Doch Gordon parierte einige Male glänzend und bewahrte sein Team bis zum Bruch der Glasscheibe vor einem Rückstand. Dann folgte die Spielpause und der ERC kehrte mit einer klaren Marschroute aus der Kabine aufs Eis zurück. Am Ende wurden die Panther sogar mit Platz zwei belohnt. Am Freitag können die Ingolstädter zu Hause gegen die Kölner Haie einen weiteren großen Schritt Richtung Play-off-Teilnahme machen.

 


Von Hans Fischer

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FrageAntwort von Schwanzer | 15.02.2012 13:29 Diesen Kommentar melden
Pausen stören stets den Rhytmus

Pausen stören in jeder Sportart den Rhytmus, auch im
Hockey. Entscheidend war das letzte Drittel für den Spielausgang. Glück hat meistens nur der Tüchtige.

Wir in Ingolstadt sind stolz auf die Mannschaft und das
Management des ERC und drücken fest die Daumen für
die letzten Spiele bis zum Beginn der Play-Offs.

Wäre schön, wenn der FCI in der 2. Liga ähnlich stark
wäre. Der ERC ist als Vorbild anzusehen.


 

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