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Mittwoch, 30.05.2012 |

 

17.02.2012 22:07 Uhr | 338x gelesen
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Meisterliche Leistung im zweiten Drittel


Bild: Meisterliche Leistung im zweiten Drittel. Ingolstadt Ingolstadt (ok) Torefestival in der Saturn-Arena. Der ERC Ingolstadt gewann am Freitag vor 3952 Zuschauern das DEL-Spiel gegen die Kölner Haie verdient mit 6:4 (1:0, 5:1, 0:3). Die Panther fahren nun am Sonntag mit stolzgeschwellter Brust und reichlich Selbstbewusstsein zu den Eisbären nach Berlin.

Ingolstadt (ok) Torefestival in der Saturn-Arena. Der ERC Ingolstadt gewann am Freitag vor 3952 Zuschauern das DEL-Spiel gegen die Kölner Haie verdient mit 6:4 (1:0, 5:1, 0:3). Die Panther fahren nun am Sonntag mit stolzgeschwellter Brust und reichlich Selbstbewusstsein zu den Eisbären nach Berlin.


Ingolstadt: Meisterliche Leistung im zweiten Drittel
Freie Schussbahn: ERC-Stürmer Jared Ross steht völlig frei vor dem Kölner Tor, als ihm die Scheibe vor den Schläger fällt - Foto: Strisch
Ein Kölner wurde besonders herzlich begrüßt und behandelt: Felix Schütz. Pfiffe der Zuschauer und während des Spiels auch gern mal ein Bandencheck waren die kleinen Sticheleien gegen den Ex-Panther, der Ende November die 2:4-Niederlage des ERC im ersten Heimspiel gegen Köln mit einem Tor eingeleitet hatte.

Im ersten Drittel machte Thomas Greilinger das 1:0 (5. Minute), als sich Köln im ERC-Drittel wohlzufühlen begann. Beim Schuss durch seine Schoner hinterließ EC-Goalie Danny aus den Birken keinen guten Eindruck. Plötzlich lief der ERC auf Hochtouren: Jared Ross (7.) oder auch Chris Heid (9.) hätten durchaus erhöhen können.

Als der ERC dann mit 5:3 in Überzahl spielte, lagen das 2:0 und auch das das 3:0 in der Luft. Die nervösen Kölner reagierten nur noch. Nur noch 5:4: Petr Fical verpasste den Puck knapp. Köln komplett: Nichts war passiert. Rick Girard tat es Fical gleich (17.), ehe die Kölner in einer kleinen Schlussoffensive in der 20. Minute durch Brett Breitkreuz und Jonathan d’Aversa (ans Außennetz) den Ausgleich vergaben.

Begann das zweite Drittel mit reichlich torlosen Über- und Unterzahlspielen für beide Teams, wurde es ab der Hälfte turbulent. Zuerst markierte Charles Stephens das 1:1 (29.), als Timmy Pettersson ihm bei einer Abwehr den Puck direkt auflegte. Doch dann, treffender ist es kaum zu beschreiben, schossen die Panther die Haie ab: 2:1 Greilinger (30.), 3:1 Jeff Likens (32.), 4:1 Michel Periard (35.), 5:1 Likens (37.), 6:1 Ross (39.). Die Botschaft dieses Drittels: Der ERC spielte höchst meisterlich auf. War das erste Tor von Likens (auf Zuspiel von Christoph Gawlik) schon sehenswert, so war sein zweiter Schlagschuss (diesmal legte Rick Girard auf) allein das Eintrittsgeld wert: Schöner kann man Tore kaum schießen. Und auch wenn die Kölner kurz vor Drittelende zwei Chancen besaßen (John Tripp/39., Marcel Ohmann/40., Pfostenknaller), war das Spiel entschieden. Da half es auch nicht, dass Haie-Coach Uwe Krupp Youri Ziffzer für den derangiert wirkenden Aus den Birken ins Tor beorderte (35.). Der Neue musste gleich zweimal hinter sich greifen.

Den zweiten Durchgang hatten viele Zeitstrafen geprägt. So richtig gern hatten sich die Spieler beider Teams offensichtlich nicht. Vier der sechs Tore fielen in Über- oder Unterzahl, als Björn Krupp zwei plus zwei Minuten auf der Strafbank brummen musste, fielen gar zwei Treffer für die Gastgeber.

Die Fragen vor dem letzten Durchgang: Wie viele Tore schießen die Panther noch? Die mutige Frage: Wird es zweistellig? Etwas spezieller: Schießt Greilinger ein drittes Tor? Die Antworten: Null, nein, nein.

Das 2:6 durch Philip Gogulla (47.) trübte die gute Stimmung keineswegs, war nichts weiter als ein Mückenstich für einen Elefanten. Beim 3:6 in der selben Minute (Torsten Ankert) war die Mücke dann etwas größer. Das 4:6 (53.) durch Felix Schütz beunruhigte die Panther dann doch, ERC-Coach Rich Chernomaz nahm eine Auszeit: Tiefschlaf beendet, 6:4-Sieg gesichert.

 


Von Oliver Konze

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