Greilinger sichert ERC zwei Punkte
Köln (fis) Dank eines Treffers von Thomas Greilinger gewann der ERC Ingolstadt gestern Abend bei den Kölner Haie mit 4:3 (0:1, 2:2, 1:0, 1:0). Trotz des Erfolgs sind die Panther aber auf den siebten Tabellenrang zurückgefallen.

Gute Chance für den ERC: Kurz vor Ende des ersten Drittels kreuzt Thomas Greilinger vor dem Kölner Tor auf. - Foto: Fishing4
Im weiteren Verlauf des ersten Drittels bekam auch sein Gegenüber mehr zu tun. Sowohl gegen Matt Hussey (8.) als auch gegen Carl Corazzini (10.) reagierte Lars Weibel klasse. Die Gäste kamen nun immer besser ins Spiel und hätten den Ausgleich durchaus verdient gehabt. Doch weder Hussey noch Ben Clymer im Nachschuss konnten den Schweizer im Kölner Tor überwinden. Selbst in Überzahl brachten die Panther die Scheibe an ihm nicht vorbei: Clymer und Pat Kavanagh hießen die Pechvögel (14.). Ihre beiden bis dato besten Chancen besaßen die Gäste aber kurioserweise in Unterzahl, als Joe Motzko wegen Reklamierens zwei plus zehn Minuten absaß. Und jedes Mal war es Greilinger, der mit großem Einsatz den Ausgleich auf dem Schläger hatte. Doch wie schon zuvor scheiterte der Nationalspieler an Weibel (18.). In den letzten Sekunden des ersten Abschnitts hatten die Panther noch Glück, als St. Jacques einen gefährlichen Schuss abblockte.
Auch zu Beginn des zweiten Drittels brannte es vor dem Ingolstädter Tor. Pätzold musste nach 30 Sekunden gegen Martin Bartek einen höheren Rückstand verhindern. Mit der linken Hand lenkte der Goalie die Scheibe um den Pfosten. Im Gegenzug durfte der ERC-Anhang zum ersten Mal jubeln. Nach einem Pass von Hussey musste Dominic Walsh nur noch den Schläger hinhalten. Obwohl die Gäste die Partie nun zunehmend kontrollierten und auch die besseren Chancen besaßen, gelang den Haien nur 95 Sekunden nach dem Ausgleich die erneute Führung. Mit dem Rücken zum Tor stehend zauberte Ivan Ciernik den Puck unter die Latte des Ingolstädter Tores. Es kam noch schlimmer: In der 35. Minute war der Torjäger erneut zur Stelle und markierte das 3:1. Tyler Bouck (32.) und Wren (29.) hatten zuvor gute Möglichkeiten allzu leichtsinnig vergeben. Einstellung und Einsatz stimmten bei den Panthern, nur vor dem Tor agierten die Thomson-Schützlinge bisweilen zu umständlich. Immerhin durfte der Coach in der 38. Minute wieder einmal einen Überzahltreffer notieren. Greilinger verwertete einen Abpraller direkt.
Die Gäste kamen mit Schwung aus der Kabine und glichen durch Michael Waginger schnell aus (44.). Die Spannung wuchs von Minute zu Minute. Weibel hielt die Kölner im Spiel, Ingolstadt versäumte es, nachzulegen. Waginger traf nur den Pfosten (56.), somit fiel die Entscheidung. Darin wurden die Panther für ihren starken Auftritt belohnt, weil Greilinger traf. Von Hans Fischer
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