ERC will auch hinter den Kulissen gut arbeiten
Ingolstadt (boa) Zum ersten Fan-Stammtisch in der ERC-Sportsbar kamen 50 Anhänger der Panther, um mit Marketing-Chef Rudi Hofweber, Sportdirektor Jim Boni und Trainer Greg Thomson über die bevorstehende Saison zu diskutieren.
Auch das neue Ein- und Auslasssystem in der Saturn-Arena gefällt einigen Anhängern nicht. Sie befürchten, dass es zu Staus und langen Wartezeiten ähnlich wie beim ersten Pflichtspiel des FC Ingolstadt im neuen Stadion kommt. Darum versicherte Hofweber: "Wir werden alles daran setzen, dass es glatt über die Bühne geht. Dennoch bitten wir unsere Gäste um ein wenig Nachsicht, wenn noch nicht alles reibungslos klappt."
Hofweber erwartet beim Auftakt gegen die Ice Tigers eine gewaltige Stimmung. Auch für den Rest der Saison ist der Marketing-Chef zuversichtlich: "Wir kalkulieren vorsichtig mit einer Kapazitätsauslastung von 80 Prozent", sagte Hofweber. Natürlich ging es auch um sportliche Themen. Boni gab zu, dass es schon eine leichte Wettbewerbsverzerrung sei, weil mit dem späten Ausschluss der Kassel Huskies viele gute vereinslose Spieler auf den Markt gekommen seien. Der ERC hatte seinen Kader aber früh beisammen und habe deswegen davon nicht mehr profitiert. "Wir wollen maximal noch einen Top-Spieler holen", verriet Boni.
Auch die Zukunft ihres Lieblingssports lag den Fans am Herzen. Hofweber hofft auf eine Rückkehr des Eishockey ins öffentlich-rechtliche Fernsehen, damit die Fans nicht nur die Möglichkeit haben, Spiele im Pay-TV anzusehen.
Zum Schluss fragte ein kleiner Bub die geballte sportliche ERC-Kompetenz noch nach ihren Tipps fürs heutige Spiel. Während Thomson sich als Trainer nicht festlegen wollte, ließen sich Hofweber (7:4) und Boni (4:2) nicht lange bitten und tippten unter großem Jubel auf einen Heimsieg im erwarteten "Hexenkessel".
Von Alexander Böck
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