ERC Ingolstadt
Dustin Friesen fehlt den Panthern am Freitag gegen Mannheim.
Oliver Strisch
Ingolstadt

Zudem mussten in den vergangenen Tagen die erkrankten Darin Olver und Laurin Braun im Training etwas kürzertreten. Für das Duell gegen die Mannheimer um Neu-Trainer Bill Stewart, der am Dienstag überraschend auf Sean Simpson folgte, sind die beiden Angreifer aber einsatzfähig.

Die erste vollständige Trainingswoche seit der Deutschland-Cup-Pause Anfang November nutzte Mitchell vor allem zum Überzahltraining. „Es ist kein Geheimnis, dass wir da einiges nachholen müssen“, meinte der 50-Jährige, der gegen die Adler „etwas Frisches“ ausprobieren will. „Ich will nicht zu viel verraten, aber hoffentlich gelingt uns eine Überraschung“, meinte Mitchell, der die Powerplay-Formationen umstellte.

Zudem legte Mitchell den Schwerpunkt aufs Torschusstraining. „Die Spieler sollten sich so das Selbstvertrauen zurückholen“, begründete der Ingolstädter Trainer und ergänzte: „Wenn wir die Chancen haben, brauchen wir den Killerinstinkt.“ In der Defensive hofft Mitchell, dass seine Mannschaft an die Leistungen in Berlin (1:2 n.V.), Wolfsburg (2:1) und Augsburg (2:1 n.P.) anknüpfen kann.

„Da haben wir wenig zugelassen.“ Dass die Mannheimer ausgerechnet vor der Partie in Ingolstadt den Trainer wechselten, bewertete Mitchell nüchtern: „Es ist zwar etwas schwierig, aber wir haben eine Basis.“ In der Vorbereitung nutzt der Interimscoach vor allem das Videomaterial aus Partien gegen die Straubing Tigers, bei denen Stewart bis Oktober noch unter Vertrag stand.

Zudem kann Mitchell auf die Erfahrungen von Torwart-Trainer Fabian Dahlem zählen, der in der vergangenen DEL 2-Saison mit den Heilbronner Falken noch auf die Dresdner Eislöwen um Stewart traf. Das Duell gegen die siebtplatzierten Mannheimer ist das letzte Heimspiel bis Ende Dezember.

Nach der Partie in der Saturn-Arena warten die Partien bei den Schwenninger Wild Wings (Sonntag, 16.30 Uhr), Iserlohn Roosters (15. Dezember, 19.30 Uhr), Krefeld Pinguinen (17. Dezember, 16.30 Uhr), Fischtown Pinguins Bremerhaven (22. Dezember, 19.30 Uhr) und beim EHC München (26. Dezember, 19 Uhr). „Wir wollen die Fans und uns natürlich auch mit einem Sieg vorzeitig bescheren“, so Mitchell.