Die Serie in der Saturn-Arena hält
Ingolstadt (ok) Es wurde gestern Abend zwar keine atemberaubende Demonstration wie beim 4:0 Ende Dezember gegen den selben Gegner. Aber mit dem 3:2 (1:0, 2:1, 0:1) gegen die Hamburg Freezers feierte der ERC Ingolstadt vor 3457 Zuschauern immerhin seinen neunten DEL-Heimsieg in Folge.
Nach einer kleinen Reiberei zwischen Rick Girard und David Wolf (15.) lag in der aufgeheizten Stimmung das 2:0 in der Luft, fiel aber nicht.
ERC - Hamburg Freezers 3:2
Im zweiten Drittel fiel dafür das 1:1: Einen dieser Konter, die nicht sein dürften, schloss Brett Engelhardt ab (23.). Dabei waren die Panther in dieser Phase drauf und dran, das Zepter in die Hand zu nehmen. Stephan Retzer, im ersten Drittel angeschlagen vom Eis gegangen, hatte die erste Chance, doch Freezers-Goalie John Curry parierte. Erst in der 28. Minute korrigierte der ERC das Ergebnis, als Derek Hahn den Puck irgendwie über die Linie brachte.
Nach guten Möglichkeiten für die Panther (Thomas Greilinger/29., Luciano Aquino/30., Tyler Bouck/35.) folgte das 3:1 in der 36. Minute: Joe Motzko ließ Curry keine Chance. Das Tor war für die ERC-Fans wie ein Schluck Baldrian. Denn zuerst vergab Aquino den zweiten Penalty des Abends (36.), dann hatten die Hamburger noch einige gute Chancen zum Ausgleich, zum Beispiel Rob Collins/40.). Bis zum Ende des Drittels blieb es aber beim 3:1 – vor allem dank Janka.
Eigentlich sollte die 3:1-Führung den Panthern Sicherheit geben. Doch gegen die furios in den letzten Spielabschnitt startenden Freezers sahen sich die Ingolstädter in die Defensive gedrängt. Thomas Oppenheimer (43, 44.) und Kevin Schmidt hatten den Anschlusstreffer auf dem Schläger. Einmal klärte Janka sogar auf dem Rücken liegend. Das wollten die ERC-Fans unter den 3457 Zuschauern sehen. Weniger das, was in der 49. Minute passierte: Thomas Dolak erzielte das 3:2, das Spiel war wieder offen.
Pech hatten die ERC-Stürmer Greilinger (46., 52., 57., 60.), Kris Sparre (50.), Motzko (53.) oder auch Aquino (60.), dass Curry im Weg stand oder ihre Schüsse (auch als Curry kurz vor Schluss das Tor verlassen hatte) das Ziel verfehlten.
Von Oliver Konze
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