Das erste Drittel war hart umkämpft. Jamie Wright brachte die Hessen nach fünf Minuten in Führung. Dann fielen drei Treffer binnen drei Minuten: Martin Hinterstocker gelang der Ausgleich (9.), Tim Hambly sorgte für die erstmalige Führung der Hausherren (12.) und in derselben Minute glich Jeff Ulmer zum 2:2 aus.
 
Im Mitteldrittel drehten die Schützlinge von Bob Manno dann gewaltig auf. In Unterzahl schnappte sich Matt Hussey in der 24. Minute den Puck, startete einen Zwei-gegen-eins-Konter und traf zum 3:2. Dann stand die Partie auf des Messers Schneide: Hambly erhielt zwei Minuten wegen Spielverzögerung (35.), eine Minute später prüfte Michael Periard Dimitri Pätzold, der hielt. Und in dieser brenzligen Phase gelang ERC-Haudegen Jakub Ficenec ein Befreiungsschlag in Form eines Supertores: In Unterzahl konterten Matt Hussey und Ficenec die Gäste bei einem Drei-gegen-eins-Konter aus und nach Doppelpass Nummer drei schloss Ficenec zum 4:2 ab (37.).
 
Nun war der Bann gebrochen, und bereits eine Minute später schlug die GWG-Sturmreihe einmal mehr. Top-Goalgetter Thomas Greilinger traf zum 5:2. Und kurz vor der zweiten Drittelpause der Genickbruch für die Lions. Rick Girard schnappte sich an der blauen Linie den Puck und fuhr alleine auf Gäste-Goalie Gordon zu, verwandelte sicher zum 6:2.
 
Die Partie war gelaufen, die Begegnung flachte ein wenig ab. Zehn Minuten vor Schluss gelang Thomas Oppenheimer noch der Anschlusstreffer zum 6:3 für Frankfurt, und dabei blieb es.