Nürnberg ist nur noch knapp hinter München Nürnberg ist nur noch knapp hinter München
Nürnberg ist nur noch knapp hinter München
© 2018 SID

Titelverteidiger Red Bull München hat in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) an Weihnachten mit Mühe und Not seine Tabellenführung behauptet. Gegen den ERC Ingolstadt kam der Meister beim 4:3 (1:2, 1:1, 1:0, 0:0, 1:0) erst im Penaltyschießen zu seinem neunten Sieg in Serie und liegt dadurch nur noch aufgrund der besseren Tordifferenz vor Verfolger Nürnberg Ice Tigers an der Spitze.

Die Franken zogen durch ihren sechsten Erfolg nacheinander mit 5:2 (0:0, 3:1, 2:1) gegen die Adler Mannheim mit München gleich. Nur einen Punkt hinter dem Führungsduo folgen die Eisbären Berlin nach ihrem sicheren 4:0 (3:0, 0:0, 1:0) gegen die Fischtown Pinguine Bremerhaven auf Rang drei.

Zu den Gewinnern des Weihnacht-Spieltages gehörten auch die Kölner Haie. Die Rheinländer festigten durch ihr 4:1 (0:0, 3:1, 1:0) bei Schlusslicht Straubing Tigers nur noch einen Punkt hinter den Schwenninger Wild Wings (1:5 beim Tabellenvorletzten Augsburger Panther) ihren sechsten Platz. Kölns Chancen auf einen der sechs fixen Play-off-Plätze stiegen zudem durch die Niederlagen seiner Verfolger Iserlohn Roosters (2:3 bei der Düsseldorfer EG), Bremerhaven und Mannheim deutlich.

Das Spitzentrio kaum noch in Sichtweite haben die Grizzlys Wolfsburg auf dem vierten Platz nach ihrer 2:3 (1:0, 1:2, 0:0, 0:0, 0:1)-Niederlage nach Penaltyschießen gegen die Krefeld Pinguine. Für die Chancen des KEV auf die Play-offs war der Erfolg nach zuvor zwei Niederlagen sehr wichtig.

München kam nach Ingolstadts 2:0- und 3:2-Führung jeweils noch zum Ausgleich. Nach den ersten beiden Gäste-Treffern durch Michael Collins (9.) und Brett Olson (14.) sorgten Derek Joslin (20.) und Patrick Hager (28.) erstmals für Gleichstand, ehe Jonathan Matsumoto (58.) nach Ingolstadts zwischenzeitlichem 3:2 durch Darin Oliver (35.) die Verlängerung erzwang. Im Penaltyschießen sorgte Dominik Kahun für die Entscheidung zugunsten der Hausherren.

Nürnberg kam gegen Mannheim nur langsam in Schwung und geriet durch Marcel Goc (24.) zunächst sogar in Rückstand. Noch im Mittelabschnitt aber brachten Leonhard Pföderl und Thomas Gilbert mit einem Doppelschlag (beide 27.) und Patrick Reimer (39.) die Franken auf die Siegerstraße. Bei Nürnbergs siebtem Erfolg in den vergangenen acht Begegnungen waren im Schlussabschnitt außerdem John Mitchell (49.) und Brandon Segal (60.) erfolgreich, während Thomas Larkin (55.) auf der Gegenseite nur noch Ergebniskosmetik für die Kurpfälzer gelang.