Franz Reindl (r.) spricht von konstruktiven Gesprächen Franz Reindl (r.) spricht von konstruktiven Gesprächen
Franz Reindl (r.) spricht von konstruktiven Gesprächen
© 2017 SID

Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) und die Deutsche Eishockey Liga (DEL) haben einen neuen Kooperationsvertrag bis 2026 geschlossen. "Wir arbeiten seit einigen Jahren sehr gut zusammen. Die Gespräche waren sehr konstruktiv", sagte DEB-Präsident Franz Reindl am Rande des Deutschland Cups in Augsburg: "Wir brauchen Kontinuität und Stabilität."

Der aktuelle Vertrag zwischen Verband und Profiliga läuft im kommenden Jahr aus. "Das Gemeinsame steht im Vordergrund", betonte der DEL-Aufsichtsratsvorsitzende Jürgen Arnold und begründete die lange Laufzeit: "Uns als Liga geht es um die Nationalmannschaft und den Nachwuchs. Das kann man nicht von heute auf morgen regeln."

Die Vertragslänge orientiert sich am DEB-Konzept "Powerplay 26", das zum Ziel hat, zu diesem Zeitpunkt international um Medaillen mitspielen zu können. Über die Finanzen sei man sich schnell einig gewesen, betonten beide Seiten. "Geld war nicht das Kernthema, wir sind gut ausgestattet", sagte Reindl. Die 14 DEL-Klubs sind seit drei Jahren wieder Mitglieder des Verbandes.

Unter dem neuen Präsidenten Reindl hat sich das Verhältnis deutlich entspannt. Der aktuell noch gültige Vertrag war 2012 erst nach harten Auseinandersetzungen zu Stande gekommen.