Samstag, 25. März 2017 |

 

20.03.2017 21:38 Uhr | x gelesen
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Spannend wie nie


Hannover (dpa) Das gab es bislang noch nie in der Geschichte der Deutschen Eishockey-Liga (DEL): Gleich drei Viertelfinalserien in den Play-offs werden heute Abend (20 Uhr) erst im siebten Spiel entschieden. Meister EHC München wartet bereits seit knapp einer Woche auf seinen Gegner im Halbfinale, das ab Freitag ausgetragen wird.


Ein Überblick über die einzelnen Duelle.

n Nürnberg Ice Tigers - Augsburger Panther: Es ist durchaus überraschend, dass der Hauptrundendritte aus Nürnberg mit dem Trainer des Jahres, Rob Wilson, und dem Spieler des Jahres , Patrick Reimer, in ein siebtes Spiel muss. "Der Sieg heute sagt gar nichts. Am Dienstag geht es wieder um alles", sagte Nürnbergs Torhüter Jochen Reimer nach dem 3:0 am Sonntag in Augsburg. Die Panther zeigten sich vor allem in den Spielen zuvor erstaunlich stark - wie schon in der gesamten Hauptrunde. Kein Wunder, dass Coach Mike Stewart als Trainerkandidat bei größeren Klubs, vor allem der Düsseldorfer EG, gehandelt wird.

n Adler Mannheim - Eisbären Berlin: Erstaunlich, dass die Eisbären nach einer katastrophalen Vorrunde so gut mit dem größten Titelfavoriten neben Meister München mithalten. "Wir wussten von Anfang an, dass wir im Endeffekt ein Auswärtsspiel gewinnen müssen, um weiterzukommen. Jetzt ist es eben das letzte", sagte Berlins Nationalstürmer Marcel Noebels, der am Sonntag den Siegtreffer zum 4:3 in der dritten Verlängerung geschossen hatte. Bislang gewann stets das Heimteam. "Wir setzen alles darauf, dass das Gesetz der Serie hält", sagte Mannheims David Wolf. Das Ende der DEL-Hauptrunde dominierten die Adler völlig.

n Kölner Haie - Grizzlys Wolfsburg: Psychologisch ist der achtmalige Meister aus dem Rheinland nun klar im Vorteil. Mit dem 1:0 am Sonntag in Wolfsburg glichen die Haie ein 1:3 nach Siegen noch aus und haben im entscheidenden Spiel nun Heimrecht. "Das wird eine Höllenatmosphäre. Wir werden die Arena rocken", versprach Torschütze Shawn Lalonde. Seit der Suspendierung von Nationalstürmer Patrick Hager nach dem 5:1 der Grizzlys im vierten Spiel läuft es bei den Haien. Zwar hatte Geschäftsführer Peter Schönberger zunächst eine Rückkehr für Spiel sieben in Aussicht gestellt. Der Ex-Ingolstädter muss aber auch heute Abend zusehen. Dass ein Team eine Viertelfinalserie nach einem 1:3-Rückstand noch drehen konnte, kam allerdings erst einmal vor. 2008 schafften dieses Kunststück die Frankfurt Lions gegen die Iserlohn Roosters.




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