Die bisherige Vereinbarung wäre 2018 ausgelaufen. "Es gibt immer mal wieder das eine oder andere zu diskutieren, das ist ja klar, aber letztlich wollen alle das Gleiche: Erfolg", sagte DEB-Präsident Franz Reindl, der das deutsche Eishockey bis 2026 konkurrenzfähig für Medaillen bei großen Turnieren machen will. DEL-Aufsichtsratsboss Jürgen Arnold aus Ingolstadt ergänzte: "Das Gemeinsame steht im Vordergrund. Für uns als DEL war die Präsidentschaft Franz Reindls eine neue Zeitrechnung. Wir haben in kurzer Zeit schon relativ viel erreicht und wollen in den nächsten acht Jahren noch vieles gemeinsam erreichen."

Der Schwerpunkt der Kooperation liegt in einer engen Zusammenarbeit in den Bereichen Nationalmannschaft und Nachwuchs. Wie viel Geld der DEB von der DEL erhalte, sagte Reindl nicht. "Wir sind mit dem Geld das wir bekommen auch in der Lage die nötigen Arbeiten zu machen", erklärte der 62-Jährige.

Eine Vereinbarung zwischen Auf- und Abstieg zwischen DEL und DEL2 beinhalte der neue Vertrag nicht. "Wir können uns da auch aus juristischen Gründen nicht einbringen. Es gibt einen Vertrag zwischen DEL und DEL2, der diese Frage regelt", sagte Reindl.