"Die Forderung ist von den Unternehmen finanzierbar und sichert den Beschäftigten einen fairen und verdienten Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung. Sie ist zur weiteren Stärkung der Binnennachfrage ebenfalls dringend geboten", betonte der Zweite Bevollmächtigte, Bernhard Stiedl, zur Begründung der Forderung.

Neben einer Lohnhöhung will die IG Metall die anstehende Tarifrunde nutzen, zu einer Ausweitung der Tarifbindung beizutragen. "Beschäftigte in nicht-tarifgebundenen Betrieben haben den gleichen Anspruch auf Tariferhöhungen. Sie verdienen bei vergleichbarer Tätigkeit im Durchschnitt 24,6 Prozent weniger. Gerecht geht nur mit Tarifvertrag. Deshalb werden wir in dieser Tarifrunde verstärkt Belegschaften aus Betrieben ohne Tarifbindung einbeziehen, um die Tarifbindung wieder zu steigern", sagte Horn. Zu der Entgelterhöhung von 5 Prozent, fordern die Ingolstädter Metaller, dass die unteren Entgeltgruppen um eine soziale Komponente überproportional zu erhöhen sind.