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10.07.2008 21:46 Uhr | 453x gelesen
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Ökologie steht bei Geschäftsideen ganz oben


Bild: Ökologie steht bei Geschäftsideen ganz oben .  Ingolstadt (DK) Ökologie, Unterhaltung für Kinder, Schreiben und eine Kommunikationsplattform für Familien – aus diesen unterschiedlichen Bereichen kommen die diesjährigen Preisträger des Business Plan Wettbewerbs der Region 10 (bpw10).

Ingolstadt (DK) Ökologie, Unterhaltung für Kinder, Schreiben und eine Kommunikationsplattform für Familien – aus diesen unterschiedlichen Bereichen kommen die diesjährigen Preisträger des Business Plan Wettbewerbs der Region 10 (bpw10).



Rebekka Roth (rechts, zusammen mit weiteren Preisträgern sowie Laudatoren und Organisatoren) überzeugte die Jury mit ihrer Geschäftsidee zur Gründung eines ökologischen Produktions- und Informationsbetriebs mit naturpädagogischem Erlebnisprogramm. - Foto: Rössle
"Derjenige, der über den Erfolg entscheidet, ist heute nicht da – nämlich der Markt", sagte Prof. Robert G. Wittmann von der FH Ingolstadt als Projektleiter des bpw10 gestern Abend bei der Prämierungsfeier des Wettbewerbs in Ingolstadt. Für interessant und innovativ hielt Wittmann ebenso wie Norbert Forster, Geschäftsführer des Existenzgründerzentrums Ingolstadt, alle der rund 20 eingereichten Business-Pläne.

Das größte Potenzial erkannte die Jury im Geschäftsplan von Rebekka Roth zur Gründung eines ökologischen Produktions- und Informationsbetriebs mit naturpädagogischem Erlebnisprogramm, wofür sie den mit 2500 Euro dotierten 1. Platz zugesprochen bekam. Roths Idee teilt sich in zwei Grundbereiche: Sie will zum einen gesundes Obst und Gemüse in Ökoqualität nach Bioland-Richtlinien produzieren und vermarkten und zum anderen Aktionstage an Schulen sowie naturpädagogische Angebote an Volkshochschulen und Umweltbildungsstätten machen.

Den 2. Platz und damit 1000 Euro erhielten Magdalena und Martin Fuchs für den Geschäftsplan "HalloFee!", ein Konzept, das den Aufbau eines Franchise-Systems auf Grundlage der schon seit 2003 bestehenden "Kinder-Party-Fee" vorsieht. Die beiden wollen damit professionelles Kinder-Entertainment – etwa für Kindergeburtstage – auf selbstständiger Basis anbieten. Ihr Plan sieht vor, dass sich erstmals Eventkünstler unter einem gemeinsamen Künstlerimage zusammentun.

In einem Biografie-Service, in Textdienstleistungen, Schreibdidaktik und Drehbüchern sieht Stefanie Haas berufliche Erfolgschancen. Ihre Biografie-Kunden sollen nicht nur das "Lebens-Rohmaterial" liefern und später ein schönes Buch in Händen halten, sondern sie sollen auch das Gefühl bekommen, die Erstellung selbst geleistet und dabei etwas gelernt haben. Die Jury setzte diese Geschäftsidee auf den mit 1000 Euro dotierten 3. Platz.

Mit ihrem Geschäftsplan "FamilySpot.de" errangen Thomas Weigl, Philip Taffner und Johannes Reim den Sonderpreis "Gründung aus der Hochschule", dotiert mit 500 . "FamilySpot.de" stellt eine Kommunikationsplattform für Familien und deren Bekannte dar. Sie will die "Social Networks" allen Altersgruppen in einfacher Form zugänglich machen. Auf der Seite "Freunde fragen Freunde" können zum Beispiel Themen aufgegriffen werden wie "Suche Nachhilfelehrer für meinen Sohn. Wer kann mir weiterhelfen", erläutert Reim.

 


Von Norbert Schmidl

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