Mittwoch, 30.05.2012 |

 

03.02.2012 19:24 Uhr | 197x gelesen
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Stellenabbau bei Osram


München/Eichstätt (DK) Im Rahmen des geplanten Stellenabbaus bei der Siemens-Lichttochter Osram werden laut IG Metall bis 2014 etwa 400 bis 500 Jobs in Bayern wegfallen. Betroffen seien vor allem Standorte wie Eichstätt oder Augsburg, wo traditionelle Produkte hergestellt würden.


Michael Knuth, Sprecher der IG Metall Bayern und Mitglied des Osram-Aufsichtsrats, sagte am Freitag in München, die Arbeitnehmervertreter würden darauf dringen, dass nicht sämtliche Investitionen in das hoch moderne Werk zur Fertigung von Leuchtdioden (LED) flössen und Alternativen für ältere Standorte gefunden würden. Das Unternehmen wollte zu den Aussagen des Gewerkschafters zunächst nicht Stellung nehmen.

Im Zusammenhang mit dem geplanten Börsengang von Osram seien die Zukunftsaussichten für Leuchtstofflampen, wie sie etwa in Augsburg gefertigt würden, zu negativ ausgefallen, sagte Knutz weiter. Osram hatte Mitte Januar den Abbau von 1050 Jobs angekündigt – das heißt, etwa jede zehnte Stelle in Deutschland soll wegfallen. Rund 400 Stellen werden demnach in Berlin gestrichen. Neben der Zentrale in München unterhält das Unternehmen weitere bayerischen Standorte in Eichstätt, Augsburg, Schwabmünchen und Regensburg.

Als vor wenigen Wochen bekannt geworden war, dass Osram in ganz Deutschland 1052 Stellen streichen werde, hatte sich der Betriebsratschef des Eichstätter Werkes noch zuversichtlich gezeigt. „Wir werden glimpflich davonkommen“, sagte Hubert Roßkopf im Gespräch mit unserer Zeitung. Das Werk sei gut aufgestellt, zudem gebe es eine Vereinbarung über die Standortsicherung.




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