Peking: Autokauf in virtuellen Welten
Welcher Motor, welche Ausstattung? Bei Audi City können sich die Besucher am Monitor die einzelnen Elemente ihres Wunschautos aussuchen - und es sich dann in Originalgröße und 3-D-Optik auf eine Multimedia-Wand beamen lassen. - Foto: Audi
„Obwohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in einigen europäischen Ländern weiterhin angespannt bleiben, ist uns in allen Weltregionen ein sehr erfolgreicher Jahresauftakt gelungen", sagt Luca de Meo, der Vorstand für Vertrieb und Marketing der Audi AG. De Meo ist zuversichtlich: Audi werde seinen Wachstumskurs auch heuer fortsetzen. Der Vorstand vertraut dabei auf die Beliebtheit der SUV-Modelle und der neuen A3-Reihe.

Wachstumsgarant ist weiterhin die Nachfrage auf dem chinesischen Markt. 37.678 Autos verkauften die Ingolstädter im Januar im Reich der Mitte. Bei der Kaufentscheidung wählen die Chinesen meist Audis, die auch in ihrem Heimatland gebaut werden. So legte der A4 L um 30 Prozent zu, der Q5 um 55,1 Prozent und die Langversion des A6 sogar um 52,9 Prozent.

Beliebt ist der Q5 auch in Deutschland, wo im vergangenen Monat 1.553 Exemplare des kleinen Geländewagens verkauft wurden. Nur von den Modellen der A4-Reihe verkaufte Audi in Deutschland mehr Autos, insgesamt knapp 2100 Stück. Damit verbuchte Audi auf dem Heimatmarkt ein Plus mit von 11,8 Prozent.

Neben China ist auch der russische Markt nachfrageorientiert. Davon profitiert auch Audi. Dort verkauften die Ingolstädter 1725 Autos, ein Plus von 19,8 Prozent. Auch in den USA konnten die Ingolstädter im vergangenen Monat die Januar-Auslieferungen 2012 noch einmal übertreffen: Audi steigerte seine Verkäufe um 7,5 Prozent auf 10.056 Autos. In Mexiko und Brasilien steigerte Audi ebenfalls seine Absatzzahlen.