Warnstreik bei Audi
Rund 4000 Audianer legten die Arbeit in der Nachtschicht nieder.
Limmer
Ingolstadt

Die Audianer fordern flexiblere Arbeitszeiten und sechs Prozent mehr Lohn. Die Zugeständnisse seitens des Arbeitgebers liegen deutlich darunter, bei etwa zwei Prozent Lohnsteigerung.

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"Wir sind keine kleinen Kinder und lassen uns nicht für dumm verkaufen", wetterte Jörg Schlagbauer in Richtung Arbeitgeber. Das Angebot sei eine Frechheit, sagte der Vertrauenskörperleiter der IG Metall bei Audi. "Wir zeigen ihnen die Rote Karte", übte sich Schlagbauer schon einmal in der Streikrhetorik.

Am Montag gehen die Verhandlungen mit den Arbeitgeber weiter. Und die Kundgebung bei Audi sei ein deutliches Signal, sagte die Hauptrednerin Barbara Resch, die Tarifkoordinatorin der IG Metall Bayern.

Warnstreik bei Audi

Ein ausführlicher Bericht folgt

Lesen Sie auch die Stellungnahmen der Metall- und Elektroindustrie und der Ingolstädter Unternehmen.