Um 18.30 Uhr notierte das Papier bei 27 Euro - 11,6 Prozent niedriger als am Vortag. Vergangene Woche hatte die Aktie sich auf rund 32 Euro hochgearbeitet, den höchsten Stand seit Mai 2011.
 
Zu der Gewinnwarnung hatte der laut Bauer "unerwartete" Ausgang eines Schiedsgerichtsverfahren geführt. Dabei ging es um den Bau eines unterirdischen Bahnhofs in Hongkong durch ein mit Bauer verbundenes Unternehmen. Letztendlich bekam der Tiefbau- und Maschinenbaukonzern 20 Millionen Euro weniger zugesprochen als erwartet.
 
Bauer musste deshalb eine Sonderabschreibung durchführen, die das erwartete operative Ergebnis von 75 Millionen Euro um zehn Millionen Euro schmälert.