Für die ersten drei Quartale meldete das Unternehmen Auslieferungen von gut 1,38 Millionen Autos – 2,0 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Vor allem in China macht Audi wieder Boden gut, nachdem der Streit mit der Händlerorganisation dort zum Jahresbeginn noch zu massiven Absatzeinbußen geführt hatte. Im September legte die VW-Tochter dort um 7,2 Prozent auf 58 445 verkaufte Autos zu; im bisherigen Jahresverlauf steht mit 418.670 Fahrzeugen aber noch ein Absatzminus von 4,9 Prozent zu Buche. Gut geht es weiter in den USA voran: Nach einem Absatzplus von 9,6 Prozent im September summieren sich die Auslieferungen bis zum Ende des 3. Quartals auf knapp 161.000 Fahrzeuge – ein Plus von 5,7 Prozent.

Weniger flott läuft das Geschäft hingegen auf dem europäischen Markt. Hier setzte Audi mit 83.650 Wagen im September 1,1 Prozent weniger ab als im entsprechenden Vorjahresmonat. Hier wirken sich vor allem deutliche Verluste in Großbritannien und Frankreich aus. Im bisherigen Jahresverlauf bleibt dennoch mit 661.550 verkauften Autos ein Absatzplus von 0,7 Prozent. Die VW-Tochter setzt nun vor allem auf ihr neues Flaggschiff A 8. Mit dessen Präsentation „stehen wir am Beginn eines einzigartigen Modellfeuerwerks“, sagte der neue Audi-Vertriebsvorstand Bram Schot der Mitteilung zufolge. „Diese Aussicht lässt uns positiv in die Zukunft blicken.“ Im vergangenen Jahr hatte Audi mit mehr als 1,86 Millionen verkauften Autos eine neue Rekordmarke gesetzt.