Zur Verlobung von Prinz Harry und der US-Schauspielerin Meghan Markle haben auch der frühere US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle Glück gewünscht. Prinz Harry und Meghan Markle sind verlobt
Zur Verlobung von Prinz Harry und der US-Schauspielerin Meghan Markle haben auch der frühere US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle Glück gewünscht.
© 2017 AFP

Nach ihrer Verlobung mit Prinz Harry will Meghan Markle die Schauspielerei an den Nagel hängen und sich auf gemeinnützige Projekte konzentrieren. "Es ist ein neues Kapitel", sagte Markle in einem gemeinsamen Interview mit ihrem künftigen Ehemann, das der Sender BBC am Montagabend ausstrahlte. Markle, die einen Ruf als Feministin hat, engagiert sich bereits bei Entwicklungsprojekten und engagiert sich im Namen der UNO für Frauenrechte.

"Ich sehe das nicht so, als gäbe ich etwas auf", sagte Markle zu ihrer neuen Rolle. "Ich sehe es als eine Veränderung."

Schon vor ihrer Beziehung zu Harry hatte sich Markle politisch engagiert. Sie reiste für eine Kampagne für sauberes Wasser der Hilfsorganisation World Vision nach Ruanda, berät die Hilfsorganisation One Young World und tritt im Namen der UNO für Frauenrechte ein. Davon abgesehen arbeitete Markle als Schauspielerin, Designerin und Bloggerin.

Der 33-jährige Prinz Harry und seine drei Jahre ältere Freundin hatten am Montag ihre Verlobung öffentlich gemacht und angekündigt, im kommenden Frühling zu heiraten. Über ihre Beziehung war in den Medien lange spekuliert worden, bevor sich Markle im September in einem Magazin-Interview öffentlich dazu bekannte.

Das Paar erzählte in dem BBC-Interview, dass es nicht auf das riesige Medieninteresse vorbereitet gewesen sei. "Man kann so viele Gespräche darüber führen, wie man will, und versuchen, sich so gut wie möglich vorzubereiten, aber wir waren völlig unvorbereitet auf das, was dann los war", berichtete Harry.

Markle fügte hinzu, sie sei am Anfang "so verletzt" über die vielen falschen Berichte gewesen, "dass ich beschlossen habe, nichts mehr zu lesen, weder Positives noch Negatives". Harrys Mutter Prinzessin Diana war im August 1997 bei einem Unfall auf der Flucht vor Paparazzi gestorben, ihre beiden Söhne reagieren deshalb im Umgang mit den Medien besonders sensibel.

Die Royals-Expertin Sarika Bose von der kanadischen University of British Columbia sagte, mit ihrer Aufnahme ins britische Königshaus müsse Markle "ihre Zeit und ihre Arbeit neu ordnen". Es sei "schwierig, eine so öffentliche Karriere wie die als Schauspielerin fortzuführen".

Ihren Lifestyle-Blog "The Tig" gab Markle kürzlich bereits auf. In den vergangenen Monaten gab es zudem Gerüchte, dass sie aus der Anwaltsserie "Suits" aussteigt.

Ihr Serienpartner Patrick J. Adams gratulierte Markle trotzdem zur Verlobung. Harry sei "ein glücklicher Mann", schrieb Adams am Montag (Ortszeit) im Kurzbotschaftendienst Twitter. Den beiden stehe ein "freudvolles, produktives und lustiges Leben" bevor.

Auch der frühere US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle wünschten Glück. "Michelle und ich sind erfreut, Prinz Harry und Meghan Markle zu ihrer Verlobung zu gratulieren", schrieb der Ex-Präsident am Montag (Ortszeit) auf Twitter. "Wir wünschen Ihnen ein Leben lang Freude und Glück zusammen."