Prinz Harry und seine Verlobte Meghan Markle wollen im Mai in Windsor Castle heiraten. Für ihre Ehe mit einem Royal wird die US-Schauspielerin ihren Beruf an den Nagel hängen, der Anglikanischen Kirche beitreten und Britin werden. Prinz Harry und Meghan Markle heiraten im Mai
Prinz Harry und seine Verlobte Meghan Markle wollen im Mai in Windsor Castle heiraten. Für ihre Ehe mit einem Royal wird die US-Schauspielerin ihren Beruf an den Nagel hängen, der Anglikanischen Kirche beitreten und Britin werden.
© 2017 AFP

Prinz Harry und seine Verlobte Meghan Markle wollen im Mai in Windsor Castle heiraten. Wie der Kensington-Palast am Dienstag mitteilte, gab Königin Elizabeth II. ihre Erlaubnis für die Hochzeit in der St. George's-Kapelle. Für ihre Ehe mit einem Royal wird die US-Schauspielerin ihren Beruf an den Nagel hängen, der Anglikanischen Kirche beitreten und die britische Staatsbürgerschaft annehmen.

Windsor Castle, die Wochenend-Residenz der Queen, sei für den Prinzen ein ganz "besonderer Ort", sagte Harrys Pressesprecher Jason Knauf. Demnach verbrachten der 33-Jährige und seine Verlobte dort auch schon einige Zeit miteinander. Das Paar werde der Feier seinen persönlichen Stempel aufdrücken, erklärte Knauf weiter. Die Hochzeit solle spiegeln, wie sie sich als Paar sähen. Laut Kensington Palast bezahlt "die königliche Familie" die Hochzeitsfeier.

Prinz Harry und Markle hatten am Montag ihre Verlobung öffentlich gemacht und angekündigt, im kommenden Frühling zu heiraten. Die geschiedene Kalifornierin, die außer als Schauspielerin auch als Designerin und Bloggerin arbeitete, muss nun ihr Leben massiv umkrempeln. Sie werde nicht mehr Schauspielern und sich auf gemeinnützige Projekte konzentrieren, sagte sie in einem gemeinsamen Interview mit ihrem künftigen Ehemann, das der Sender BBC am Montagabend ausstrahlte.

Ihren Lifestyle-Blog "The Tig" hatte Markle kürzlich bereits aufgegeben. In den vergangenen Monaten gab es zudem Gerüchte, dass sie aus der Anwaltsserie "Suits" aussteigt.

"Es ist ein neues Kapitel", sagte sie nun. Sie sehe es aber nicht so, als müsse sie etwas aufgeben. "Ich sehe es als eine Veränderung."

Schon vor ihrer Beziehung zu Harry hatte sich Markle politisch engagiert. Sie reiste für eine Kampagne für sauberes Wasser der Hilfsorganisation World Vision nach Ruanda, berät die Hilfsorganisation One Young World und tritt im Namen der UNO für Frauenrechte ein.

Am Freitag wird sie an der Seite ihres Verlobten ihren ersten offiziellen Auftritt absolvieren. Nach Angaben des Kensington-Palasts nehmen Markle und Harry im mittelenglischen Nottingham zwei Termine zu den Themen Aids und Jugendkriminalität wahr.

Das Paar erzählte in dem BBC-Interview, dass es nicht auf das riesige Medieninteresse vorbereitet gewesen sei. "Man kann so viele Gespräche darüber führen wie man will, und versuchen, sich so gut wie möglich vorzubereiten, aber wir waren völlig unvorbereitet auf das, was dann los war", berichtete Harry.

Markle fügte hinzu, sie sei am Anfang "so verletzt" über die vielen falschen Berichte gewesen, "dass ich beschlossen habe, nichts mehr zu lesen, weder Positives noch Negatives". Harrys Mutter Prinzessin Diana war im August 1997 bei einem Unfall auf der Flucht vor Paparazzi gestorben, ihre beiden Söhne reagieren deshalb im Umgang mit den Medien besonders sensibel.