Mittwoch, 22. März 2017 |

 

18.03.2017 03:09 Uhr | x gelesen
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EU-Flüchtlingspakt mit der Türkei jährt sich zum ersten Mal


Bild: EU-Flüchtlingspakt mit der Türkei jährt sich zum ersten Mal.  Der EU-Flüchtlingspakt mit der Türkei jährt sich heute zum ersten Mal. Die umstrittene Vereinbarung wurde am 18. März 2016 zwischen den EU-Staaten und der Türkei geschlossen und trat zwei Tage später in Kraft.

Der EU-Flüchtlingspakt mit der Türkei jährt sich heute zum ersten Mal. Die umstrittene Vereinbarung wurde am 18. März 2016 zwischen den EU-Staaten und der Türkei geschlossen und trat zwei Tage später in Kraft.


Der EU-Flüchtlingspakt mit der Türkei ist seit Anbeginn heftig umstritten. Zwar hat er zum deutlichen Rückgang der Flüchtlingszahlen auf den griechischen Inseln geführt, doch führt er dazu, dass dort tausende Migranten über Monate festsitzen. Eingang zum Flüchtlingslager Moria auf Lesbos
Bild: © 2017 AFP Der EU-Flüchtlingspakt mit der Türkei ist seit Anbeginn heftig umstritten. Zwar hat er zum deutlichen Rückgang der Flüchtlingszahlen auf den griechischen Inseln geführt, doch führt er dazu, dass dort tausende Migranten über Monate festsitzen.

Der EU-Flüchtlingspakt mit der Türkei jährt sich heute zum ersten Mal. Die Vereinbarung wurde am 18. März 2016 zwischen den EU-Staaten und der Türkei geschlossen und trat zwei Tage später in Kraft. Sie sieht vor, dass die Türkei alle Flüchtlinge zurücknimmt, die auf den griechischen Ägäis-Inseln ankommen. Im Gegenzug sagte die EU finanzielle Unterstützung bei der Versorgung der Flüchtlinge in der Türkei und Entgegenkommen bei der Visa-Liberalisierung und den EU-Beitrittsgesprächen zu.

Der Pakt war seit Anbeginn heftig umstritten. Zwar hat er zum deutlichen Rückgang der Flüchtlingszahlen auf den griechischen Inseln geführt, doch führt er dazu, dass dort tausende Migranten über Monate in Lagern unter oft schwierigsten Bedingungen festsitzen. Hilfsorganisationen zogen im Vorfeld des Jahrestags eine kritische Bilanz. Die Türkei wirft unterdessen der EU vor, ihre Zusagen nicht erfüllt zu haben und droht immer wieder mit der Aufkündigung des Deals.


Athen (AFP)

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Kommentare

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    von SigismundRuestig | 18.03.2017 12:01 Diesen Kommentar melden
    Und die Union schießt dagegen ...

    ... schiebt aber Martin Schulz ins Visier!
    Wenn Sie wissen wollen, was die Union mit den Türkei-Vorwürfen gegen Martin Schulz und seine SPD bezweckt, und wovon die Union dabei ablenken will, müssen Sie nur die folgenden 3 Fragen beantworten:
    1. Hat die Kanzlerin oder Martin Schulz versäumt, das in 2005 noch offene Zeitfenster für ein vernünftiges Miteinander mit der Türkei zu nutzen?
    2. Hat die Kanzlerin oder Martin Schulz sich im Rahmen der Flüchtlingskrise Erdogan quasi ausgeliefert?
    3. Hat die Kanzlerin oder Martin Schulz, den - nach Seehofer übrigens wirkungslosen und daher überflüssigen - Flüchtlingspakt mit Erdogan geschlossen?
    Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein, außer:
    http://youtu.be/a0iOQ2xjWlU
    http://youtu.be/-5X2P5J6MiA
    http://youtu.be/QqoSPmtOYc8
    Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!

    Linktipp: 0

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    von SigismundRuestig | 18.03.2017 12:00 Diesen Kommentar melden
    Und die Union schießt dagegen ...

    Wenn Sie wissen wollen, was die Union mit den Türkei-Vorwürfen gegen Martin Schulz und seine SPD bezweckt, und wovon die Union dabei ablenken will, müssen Sie nur die folgenden 3 Fragen beantworten:
    1. Hat die Kanzlerin oder Martin Schulz versäumt, das in 2005 noch offene Zeitfenster für ein vernünftiges Miteinander mit der Türkei zu nutzen?
    2. Hat die Kanzlerin oder Martin Schulz sich im Rahmen der Flüchtlingskrise Erdogan quasi ausgeliefert?
    3. Hat die Kanzlerin oder Martin Schulz, den - nach Seehofer übrigens wirkungslosen und daher überflüssigen - Flüchtlingspakt mit Erdogan geschlossen?
    Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein, außer:
    http://youtu.be/a0iOQ2xjWlU
    http://youtu.be/-5X2P5J6MiA
    http://youtu.be/QqoSPmtOYc8
    Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!

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