Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger hat den Brexit-Blues. In seinem neuen Song namens "England Lost" (England hat verloren) besinge er ein Gefühl von Unsicherheit, "nicht zu wissen, wo man dran ist", erläuterte der 74-Jährige im Radiosender Beats 1.  Jagger hat den Brexit-Blues
Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger hat den Brexit-Blues. In seinem neuen Song namens "England Lost" (England hat verloren) besinge er ein Gefühl von Unsicherheit, "nicht zu wissen, wo man dran ist", erläuterte der 74-Jährige im Radiosender Beats 1. 
© 2017 AFP

Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger hat den Brexit-Blues. In seinem neuen Song namens "England Lost" (England hat verloren) besinge er ein Gefühl von Unsicherheit, "nicht zu wissen, wo man dran ist", erläuterte der 74-Jährige im Radiosender Beats 1.

In dem Gespräch am Donnerstagabend erwähnte Jagger auch ein enttäuschendes Fußballspiel, das die englische Nationalmannschaft verlor - als Metapher für den Brexit, "einen schwierigen Moment in unserer Geschichte", wie der Sänger laut der Nachrichtenagentur PA sagte. Nach dem britischen Referendum im vegangenen Jahr verhandeln die Londoner Regierung und Brüssel über einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union.

Der schwarz-weiß gehaltene Videoclip zu dem Lied zeigt den britischen Schauspieler Luke Evans, der von mehreren Leuten verfolgt wird, die ihn an der Flucht hindern. An einer Stelle singt Jagger: "Ich bin es leid, von Einwanderung zu sprechen / Du kannst weder hinein noch kannst Du heraus".

In einem zweiten Song spricht Jagger offenbar von den USA unter ihrem neuen Präsidenten Donald Trump. So erwähnt er "die Informationen, die alle falsch sind" - ein offensichtlicher Verweis auf die von Trump mantrahaft wiederholten Anschuldigungen gegen US-Medien, die seiner Ansicht nach "Fake news" verbreiten.