Nach einer Schießerei vor einer Diskothek im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen ist ein Mann im Krankenhaus an seinen Verletzungen gestorben. Polizeibeamte sichern nach einer Schießerei Spuren
Nach einer Schießerei vor einer Diskothek im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen ist ein Mann im Krankenhaus an seinen Verletzungen gestorben.
© 2017 AFP

Nach der tödlichen Schießerei vor einer Diskothek im Berliner Stadtteil Neu-Hohenschönhausen untersucht die Mordkommission weiter die Hintergründe der Tat. Der mutmaßliche Schütze sollte am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt werden, wie eine Polizeisprecherin sagte. Er soll einen Mann erschossen und zwei weitere durch Schüsse schwer verletzt haben.

Die Gewalttat ereignete sich gegen 2.15 Uhr am Samstagmorgen vor der Diskothek "Cozy Club" in dem Ostberliner Stadtteil Neu-Hohenschönhausen. Berliner Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Club um eine "Russendisko". Offenbar kam es vor der Tat zum Streit vor der Tür der Disko.

Der 33-Jährige zog daraufhin seine Waffe und gab mehrere Schüsse ab. Dabei traf er einen 37-Jährigen, der später im Krankenhaus an seinen Verletzungen verstarb. Zudem erlitten zwei Männer im Alter von 34 und 41 Jahren Schussverletzungen, sie befanden sich aber nicht in Lebensgefahr. Bei dem 41-Jährigen handelt es sich der Berliner Boulevardzeitung "B.Z." zufolge um den Türsteher der Diskothek.

Der mutmaßliche Schütze wurde mit einer Gesichtsfraktur ins Krankenhaus gebracht. Der "B.Z." zufolge wurde er von mehreren Männern verprügelt, nachdem er das Magazin seiner Pistole leer geschossen hatte. Die Hintergründe der Tat waren am Sonntag noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen der Mordkommission, wie die Polizei mitteilte.